Musiker waren bei ihrer Party fast unter sich

Alle Musiker stellten sich zusammen mit Organisator Carsten Völcker (links) für ein  Erinnerungsfoto auf.
Alle Musiker stellten sich zusammen mit Organisator Carsten Völcker (links) für ein Erinnerungsfoto auf.

shz.de von
12. Dezember 2013, 00:31 Uhr

Es war ein Minifestival, das am Wochenende in der alten Kapelle am Dannbarg ablief. Aus Berlin waren die „Tunes of Dawn“ mit René Gödde (Gitarre), Gunther Buchan (Keyboard), Hagen Schauvogt (Bass, Gesang) und Martin Schorlemmer (Schlagzeug) gekommen, aus Hamburg die „Dark Fields of Necromancy“ mit Christopher de Bruin (Bass und Piano), Reiner Ropeter (Gesang und Gitarre) und Marcus Jürgens (Schlagzeug) und aus Schleswig-Holstein die Veranstalter „Lichtscheu“ mit der Sängerin Angela Clausen, Freddy Hansen (Schlagzeug), Tima Juhl (Gitarre), Michael Schmidt (Bass) und Daniel Reichelt (Keyboard). Melodic Gothic Metal und Dark Sentimental Rock wurden geboten. Alles war vorbereitet, doch die Besucher blieben aus. Einer der wenigen war Ole Göbel aus Boostedt. „Das ist die Musik meiner Jugend. Sie gefällt mir auch heute noch“, schwärmte der 54-jährige Softwareentwickler. Die Musiker schien die geringe Zuschauerresonanz nicht zu stören. Sie spielten ihre eigenen Kompositionen, wie geplant, bis Mitternacht und setzten sich anschließend noch mit den Anwesenden zusammen, um über die Veranstaltung und ihre Musik zu plaudern.

„Es war eine Superparty, und alle Bandmitglieder waren sich darüber einig, noch einmal nach Boostedt zu kommen, wenn sich ihnen die Gelegenheit böte“, zog Carsten Völcker, der die Musiker nach Boostedt gelockt hatte, am Ende ein positives Fazit.


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