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Neumünster in Schwarz-Weiß : Musik in der Tonhalle

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Courier-Foto aus den 1950er-Jahren: Auf einer Litfaßsäule auf dem Großflecken wurden die neuesten Konzerte angekündigt

shz.de von
erstellt am 09.Okt.2013 | 17:00 Uhr

Neumünster in Schwarz-Weiß: Die Litfaßsäule, benannt nach dem Drucker Ernst Litfaß, hat heute als Möglichkeit der Bekanntmachung nahezu ausgedient. Auch die Säule auf dem alten Courier-Foto findet sich nicht mehr dort, wo sie mal einen Platz hatte: auf dem Großflecken gegenüber der ehemaligen Post.

Das Foto hat Courier-Fotograf Walter Erben Ende der 50er-Jahre gemacht. Das Plakat auf der Säule kündigt dem Publikum ein besonderes Konzert an: In der „Tonhalle“ am Großflecken, wo von 1951 bis 1963 Neumünsters Theater- und Konzertveranstaltungen ihre Bühne hatten, soll ein Gastspiel des Nordmark-Sinfonieorchesters mit den Flensburger Philharmonikern unter der Leitung von Generalmusikdirektor Heinrich Steiner stattfinden.

Prominenter Gast des Abends, der zur Veranstaltungsreihe des Kulturamtes der Stadt gehört, ist der französische Violinist Christian Ferras. Der Musiker (1933 – 1982) ist zu der Zeit bereits ein gefeierter Geiger, der schon mit den Dirigenten Karl Böhm, Herbert von Karajan und Charles Munch gespielt hat.

Das Nordmark-Sinfonieorchester, Vorläufer des heutigen Sinfonieorchesters des Schleswig-Holsteinischen Landestheaters, wirkte schon früh weit über die Landesgrenzen hinaus und gab Gastspiele in Kopenhagen und Malmö. In seiner mehr als 20-jährigen Tätigkeit als Generalmusikdirektor initiierte Heinrich Steiner auch die Gemeinschaftskonzerte mit dem „Sonderjyllands Sinfonieorkester“ aus Dänemark.

Die Konzerte des Kulturbüros gibt es auch noch. Start in die Saison 2013 mit sechs Veranstaltungen ist am Montag, 21. Oktober, um 20 Uhr im Theater in der Stadthalle. Das Duo Dimitri Ashkenazy (Klarinette) und Timur Enikeev (Klavier) hat sich mit seinen Interpretationen bereits in die musikalische Weltelite gespielt.

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