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Tuch + Technik : Museumsverein will Nachwuchssuche verstärken

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Förderverein Museum Tuch + Technik will mehr junge Menschen gewinnen / Vorstand einstimmig bestätigt

Neumünster | Es herrscht Einigkeit im Förderverein Tuch + Technik. Einigkeit über die gute Arbeit des Vorstandes, Einigkeit über das große Engagement der Mitglieder, und einig ist man sich auch über die dringend notwendige Nachwuchsförderung.

40 Gäste, darunter 37 stimmberechtigte Mitglieder, waren am Montag zur Jahresversammlung des Fördervereins gekommen, um sich über Aktivitäten des Vereins und des Museums zu informieren und den Vorstand neu zu wählen. Letzteres ging erfrischend flott: Reinhold Wuttke und Henning Möbius wurden in der öffentlichen Abstimmung einstimmig für drei weitere Jahre als erster beziehungsweise zweiter Vorsitzender bestätigt. Das Amt von Christa Lensch-Fürstenberg stand nicht zur Wahl, da die Kassenwartin ihren Posten erst im letzten Jahr angenommen hatte.

In seinem Rechenschaftsbericht lobte Wuttke vor allem das große ehrenamtliche Engagement der Mitglieder. Dem konnte Museumsleiterin Astrid Frevert uneingeschränkt zustimmen. „Mit ihrer großartigen Unterstützung haben wir in der Werkhalle schon sehr viel auf die Beine gestellt“, bescheinigte die Leiterin des Museums den Anwesenden und verwies auf eine Kooperation mit der Agentur für Arbeit und dem Ausbildungsverbund Neumünster. Unter Anleitung eines Meisters helfen sechs junge Freiwillige bei den Aufbauarbeiten in der Werkhalle. Ein Stichwort, das Henning Möbius gerne aufgriff: „Der Förderverein sollte die Arbeit der jungen Leute wertschätzen. Vielleicht ist das eine Möglichkeit Jüngere für den Verein zu interessieren“, meinte der 2. Vorsitzende.

Uwe Lensch hatte eine andere Idee: „Wir sollten Patenschaften anbieten“, schlug das Fördervereinsmitglied vor. „Junge Menschen engagieren sich eher in Projekten als in Vereinen“, ist sich Lensch sicher. Im Publikum fand seine Idee großen Anklang, ebenso wie der Vorschlag, zweckgebundene Spendenboxen direkt an den Exponaten zu platzieren.

 

 

 

 




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