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Jahreshauptversammlung : Museums-Förderverein hat viele Pläne

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Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Die Jahreshauptversammlung im Museum Tuch +Technik fand im kleinen Kreis statt. Es gab einen Rückblick auf ein erfolgreiches Jahr und Dank an die Kooperationspartner.

shz.de von
erstellt am 17.Feb.2016 | 09:00 Uhr

Neumünster | „Der Förderverein Museum Tuch  +  Technik blickt auf ein bewegte Jahr 2015 zurück“, ließ der 1. Vorsitzende des Vereins, Reinhold Wuttke, am Montagabend während der Jahreshauptversammlung verlauten. Knapp 30 Gäste hatten sich um 19 Uhr im unteren Ausstellungsbereich des Museums eingefunden. Die „überschaubare Besucherzahl“ führte Wuttke auf den frühen Versand der Einladungen zurück. Das Interesse an der Arbeit des Museums sei nach wie vor groß, betonte der 1. Vorsitzende.

„Die Beteiligung an den regelmäßig stattfindenden Stammtischen ist gleichbleibend gut, das ehrenamtliche Engagement der Fördermitglieder außerordentlich groß und die Zusammenarbeit mit anderen Vereinen funktioniert reibungslos“, sagte Reinhold Wuttke. So wurde beispielsweise die Lichtinstallation im Museum auf Initiative des Vereins zur Förderung der Kunst reanimiert.

Dessen 1. Vorsitzende, Babett Schwede-Oldehus, berichtete über das erste gemeinsame Projekt „ihres“ Vereins und des Fördervereins des Museums. „Schön, dass wir es im letzten Jahr gemeinsam geschafft haben, die 2007 ursprünglich als temporäre Kunst geplante Lichtinstallation dauerhaft im Museum zu etablieren“, sagte Babett Schwede-Oldehus erfreut. 6500 Euro hatte die Umrüstung der 70 Leuchtstoffröhren auf LED-Technik gekostet, 5300 Euro konnten über Sponsoren eingeworben werden, den Rest übernahmen die beiden Vereine.

Mit der Einlagerung der Spinnerei Wiese in der Werkhalle, dem Depot des Museums, konnte Reinhold Wuttke auf eine weitere gelungene Kooperation verweisen. In Zusammenarbeit mit dem Ausbildungsverbund Neumünster (AVN) wurden die industriegeschichtlichen Spinnmaschinen vom vorderen Teil der Werkhalle in den hinteren gebracht, um dort in einer „Haus-im-Haus-Konstruktion“ besser geschützt zu sein und auf lange Sicht in Betrieb zu gehen. In diesem Zusammenhang dankte Wuttke noch einmal ausdrücklich den vielen ehrenamtlichen Helfern.

Große Lob ging auch an Kassenwartin Christa Lensch-Fürstenberg. 7035 Euro beinhaltete die Vereinskasse zum Ende des Jahres – knapp 70 Euro mehr als am Anfang. Zur neuen Kassenprüferin wurde Anneke Schröder-Dijkstra gewählt.

Im Ausblick auf 2016 kündigte Reinhold Wuttke die zugesagte Förderung durch die Günther-Fielmann-Stiftung an und erinnerte an den Ausflug am 24. April ins Focke-Museum Bremen. Astrid Frevert verwies auf die kommenden Ausstellungen und die Kooperationsgespräche mit der Holsten-Galerie.

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