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Bundestag : Murmann und Malecha-Nissen im Finanz- und Verkehrsausschuss

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Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Vier Monate nach der Wahl haben Neumünsters Abgeordnete ihre Arbeitsschwerpunkte in Berlin gefunden. Wunschausschuss für Malecha-Nissen.

Fast vier Monate nach der Bundestagswahl haben Neumünsters Bundestagsabgeordnete Dr. Birgit Malecha Nissen (SPD) und Dr. Philipp Murmann (CDU) in Berlin offenbar ihre neuen Arbeitsschwerpunkte gefunden: Finanzen und Verkehr.

Dr. Philipp Murmann ist von seiner Fraktion zum „Ordentlichen Mitglied“ im Finanzausschuss ernannt worden. Damit wechselt Murmann, der im September zum zweiten Mal direkt in den Bundestag einzog, vom Ausschuss für Bildung und Forschung an eine wichtige Schlüsselstelle. Der Finanzausschuss soll unter anderem die geplante grundlegende Neuregelung der Finanzbeziehungen zwischen Bund, Ländern und Kommunen vorbereiten. Darüber hinaus werden hier Gesetzentwürfe und Anträge der EU federführend beraten.

„Die Europolitik wird auch in den kommenden Monaten weiter zentraler Bestandteil der Arbeit im Finanzausschuss bleiben“, ist sich Murmann sicher. Dass er nun aktiv an den Euro-Rettungsgesetzen mitwirken könne, motiviere ihn: „Ich freue mich über das Vertrauen meiner Fraktion“, sagte Murmann.

Dr. Birgit Malecha-Nissen, die Murmann im Wahlkreis 6 Neumünster-Plön als Direktkandidatin unterlegen war, aber über die Landesliste in den Bundestag einzog, wird in der begonnenen Legislaturperiode im Verkehrsausschuss mitarbeiten. „Ich freue mich, dass es mit meinem Wunschausschuss geklappt hat und die SPD Schleswig-Holstein nach zwölf Jahren endlich wieder im Verkehrsausschuss vertreten ist“, sagte Malecha-Nissen nach ihrer Nominierung. Wegen der großen anstehenden Verkehrsprojekte im Lande sei der Fachausschuss für Schleswig-Holstein besonders wichtig. Sie wolle sich dafür einsetzen, „dass der Nord-Ostsee-Kanal, die A 20 mit der Elbquerung sowie die Fehmarnbeltquerungen im Bund auf der Agenda bleiben“ , kündigte die SPD-Abgeordnete an: „Es muss sichergestellt werden, dass wir im Norden etwas von den fünf Milliarden abbekommen, die wir – wie im Koalitionsvertrag vereinbart – in die Verkehrsinfrastruktur investieren wollen.“

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erstellt am 16.Jan.2014 | 09:00 Uhr

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