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Besuch in der MBA : Mülltrennung läuft vollautomatisch

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Interessierte Wittorfer und Padenstedeter ließen sich den Ablauf in der Mechanisch-Biologischen Abfallbehandlungsanlage erklären

Neumünster | Die Zahlen beeindrucken: Rund 250 000 Tonnen Abfälle und Müll verarbeiten die 130 Mitarbeiter der Mechanisch-Biologischen Abfallbehandlungsanlage (MBA) der Stadtwerke in Wittorferfeld pro Jahr und liefern davon wieder, neben Metall und anderen Resten, 150 000 Tonnen Ersatzbrennstoffe an das Heizkraftwerk der Stadt.

MBA-Geschäftsführer Norbert Bruhn-Lobin gab sich am vergangenen Sonnabend viel Mühe, seine Gäste vom Sinn und der Bedeutung der MBA für den regionalen Abfallkreislauf zu überzeugen. Rund 25 Wittorfer und Padenenstedter, unter ihnnen auch Padenstedts Bürgermeister Carsten Bein, nutzen die Gelegenheit sich die Anlagen in Wittorferfeld aus erster Hand erläutern zu lassen. Die Führung gehörte zu den Aktionen des Wittorfer Stadtteilbeirates „In Wittorf unterwegs“.

Zu Beginn stellte Bruhn-Lobin die einzelnen Abteilungen des Betriebes – wie die Kompostanlage, die Mechanisch-Biologische Abfallbehandlungsanlage (MBA) und den Recyclinghof – vor und verwies auch auf die anfänglichen Schwierigkeiten mit den Wittorfern, die über Geruchsbelästigungen klagten. „Doch jetzt ist alles im grünen Bereich“, attestierte Hans-Jürgen Holland vom Stadtteilbeirat.

Dann ging es für Neumünsteraner Verhältnisse steil bergauf auf 55 Meter Höhe. Von der Spitze der Deponie aus waren von der Stadt nur Grün sowie wenige hohe Häuser zu sehen. In 23 Jahren deponierte des Unternehmen hier 2,5 Millionen Tonnen Abfall.

Im Schaltzentrum der MBA erklärte Bruhn-Lobin den Besuchern, das s die Anlage nach dem Kreislaufwirtschaftsgesetz verpflichtet sei, möglichst viele Wertstoffe aus dem Abfall in den Wirtschaftskreislauf zurückzuführen. „Aber die Verbraucher können noch so viele Wertstoffe trennen und anliefern, die MBA bleibt ein Dienstleistungsunternehmen, dass den Bürgern ihren Abfall zu günstigen Preisen entsorgt und der Wiederverwendung zuführt“, sagte Bruhn-Lobin. Geld zurück für seine Wertstoffe könne der Bürger allerdings nicht erwarten, so der Fachmann.

Die Besucher konnten in der großen Verarbeitungshalle der Anlage verfolgen, wie die per Laster angelieferten Abfälle automatisch zerkleinert, getrennt und weiterbehandelt werden. Arbeiter, die an einem Band den Müll trennen, gibt es in der MBA in Wittorferfeld nicht.

 

 


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