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Holsteinischer Courier

17. Dezember 2017 | 22:51 Uhr

Grosseinsatz : Mülllager in Flammen

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Ein Feuer auf dem Recyclinghof der Stadtwerke in Wittorferfeld hielt gestern die Feuerwehren in Atem. Die Ursache ist unbekannt.

Ein Brand im Recylinghof der Stadtwerke in Wittorferfeld hielt gestern mehrere Feuerwehren in Atem. „Das Restmülllager hat aus bisher unbekannter Ursache Feuer gefangen. Personen kamen nicht zu Schaden“, erklärte Nikolaus Schmidt, Pressesprecher der Stadtwerke, die das Wertstoffzentrum an der Altonaer Straße betreiben.

„Gegen 10.20 Uhr wurden von der Brandmeldeanlage und dem Wachmann Alarm ausgelöst“, erklärte Rainer Scheele, der stellvertretende Leiter der Berufsfeuerwehr. Die rückte mit einem Löschzug aus und bekam Unterstützung von den Freiwilligen Wehren aus Wittorf, Gadeland und Stadtmitte. „In der Halle haben etwa 20 Kubikmeter Müll massiv gebrannt, als wir eintrafen. Dank der Aufmerksamkeit des Wachmanns und der guten Organisation vor Ort konnten wir schnell mit der Brandbekämpfung beginnen. Zehn Minuten später hätte das ganz anders ausgesehen“, so Rainer Scheele weiter.

Das Feuer hatte bereits auf Decken, Zwischenwände und sogar die Außenwand des Gebäudes übergegriffen. Außerdem drohte, dass auch der angrenzende Bürokomplex in Flammen aufging. Das konnten die Feuerwehrleute aber mit massivem Wassereinsatz verhindern. Sie schnitten mit einer Motorsäge von einer Hebebühne aus Teile aus der Holzfassade, um hinein sehen und sich ein Bild vom Inneren machen zu können.

Da wegen dieses Großeinsatzes viele Feuerwehrleute in Wittorf waren, wurden ihre Kollegen aus dem Wochenende geholt, um die Organisation in der Wache zu übernehmen. So war für die Bürger ein Grundschutz wie immer gewährleistet, meinte Scheele weiter.

Das Deutsche Rote Kreuz versorgte die Kameraden mit kalten Getränken. Mit Baggern und Radladern wurde der zum Teil noch brennende und qualmende Müll aus der Halle gefahren, auf einer großen Fläche verteilt und dort abgelöscht. Viel Qualm entwich auch über das Dach, und dadurch war eine größere Rauchsäule zu sehen. Über die Brandursache und die Schadenshöhe ist noch nichts bekannt, die Kriminalpolizei übernimmt die Ermittlungen. Menschen waren nicht in Gefahr, so die Polizei.

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