Aukrug : Motorclub will sich stärker einbringen

Klaus-Dieter Struve (links) und Wolfgang Tietz           wollen die Vereinsarbeit  erweitern.
Foto:
Klaus-Dieter Struve (links) und Wolfgang Tietz wollen die Vereinsarbeit erweitern.

Wolfgang Tietz (Vorsitzender) und Klaus-Dieter Struve (Kassenchef und zweiter Vorsitzender) führen jetzt den Verein.

shz.de von
19. August 2014, 17:58 Uhr

Dem Motorclub Aukrug im ADAC wieder mehr Stimmengewicht in der Kommune zu verleihen, das hat sich das neue Führungsduo mit Wolfgang Tietz (Vorsitzender) und Klaus-Dieter Struve (Kassenchef und zweiter Vorsitzender) auf die Fahnen geschrieben. „Wir wollen junge Mitglieder gewinnen. Und wir haben uns fest vorgenommen, verstärkt in das Gemeindeleben einzusteigen, wenn es zum Beispiel in den Fachgremien um verkehrspolitische Angelegenheiten geht. Dann soll unsere Stimme gehört werden“, erklärten dazu der selbstständige Handwerker Tietz (65) und der Unternehmensberater Struve (68).

Am 5. August 1951 wurde der Verein gegründet. Seitdem hat sich das Gesicht des Klubs gewaltig verändert. Die Zeiten der Rallyes haben die Automobilisten schon in den 70er-Jahren hinter sich gelassen. Dafür widmeten sie sich verstärkt der Verkehrserziehung von Schulkindern, die jedoch über die Jahre in einen Dornröschenschlaf gefallen ist. Das soll sich ändern. Einer Meinung mit dem Vorsitzenden Tietz kündigte Struve an, das einst sehr erfolgreiche Angebot des Ortsklubs wieder aufzulegen.

Nicht gerüttelt werden soll an den beliebten geselligen Jahresangeboten, unter anderem mit Besichtigungsfahrten, Radtouren, Grillabenden sowie Kaffee- und Kuchenrunden, die bei den rund 30 Mitgliedern hoch im Kurs stehen.

Wolfgang Tietz, der dem Verein seit 25 Jahren die Treue hält, übernahm von Horst Borgmann (84) das Ruder, der insgesamt 17 Jahre an der Spitze stand und für eine Wiederwahl nicht zu haben war. „Dieser Traditionsverein ist es wert, sich einzubringen. Und da ich den Klub nicht aufgelöst wissen möchte, habe ich mich entschlossen, Verantwortung in einer Zeit zu übernehmen, in der alles anonymer wird“, sagte Klaus-Dieter Struve.




zur Startseite

Kommentare

Leserkommentare anzeigen