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Holsteinischer Courier

18. Oktober 2017 | 21:21 Uhr

Zikita : Morgens wird der Courier gelesen

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Die Vorschulkinder aus dem Johannes-Kindergarten in Wittorf sind beim Projekt „Zeitung in der Kindertagesstätte“ (Zikita) dabei.

von
erstellt am 24.Feb.2014 | 08:00 Uhr

Nach dem Frühstück ist für die 14 Vorschulkinder aus dem Johannes-Kindergarten in Wittorf Courier-Zeit. Dann beschäftigen sich die Fünf- und Sechsjährigen gemeinsam mit ihren Erzieherinnen Jutta Ketelsen und Petra Krause während des Projekts Zeitung in der Kindertagesstätte (Zikita) mit ihrer frischen Tageszeitung. Jedes Kind blättert dann erst einmal in seinem eigenen Courier, sucht die Lieblingsthemen heraus und stellt Fragen.

Ben (5) hat Glück. Er mag Fußball und Bagger. Die Spiel-Saison und die Großbaustelle am Gänsemarkt kommen dem Jungen da gerade recht. So sind seine Themen immer präsent.

Fiona (5) hat immer am Donnerstag ihren großen Tag. Denn sie schaut lieber nach Baby-Fotos und findet dann die Neugeborenen aus dem Friedrich-Ebert-Krankenhaus im Blatt. Aber weil sie auch Tiere sehr mag, ist für sie täglich was dabei.

Doch die Kinder lieben auch die Kindernachrichten (Kina) mit kniffligen Sudokus und den Sympathie-Figuren Piet und Paula sowie das Arbeitsheft, das mit den kleinen Aufgaben schon irgendwie an die bevorstehende Einschulung erinnert. Und das Piet-und-Paula-Lied darf natürlich auch nie fehlen.

Sogar nach dem Kindergarten ist für viele noch nicht Schluss: „Die Kinder sind so stolz auf ihre eigene Zeitung und nehmen den Courier immer gern mit nach Hause“, erzählt Petra Krause. Mit den Eltern sprechen die Mädchen und Jungen dann weiter über die Themen, die ihnen wichtig sind.

Vor wenigen Tagen wurde den Kindern außerdem schmerzlich bewusst, dass ihre Lebenswelt durchaus auch mal für die Zeitung relevant sein kann. Als ihr Gemeindepastor Jens-Uwe Ramm, den die Kleinen alle aus ihrem Kindergartenalltag kannten, vor Kurzem starb, stand das auch im Courier. „Ich habe mir das Bild und die Worte über Pastor Ramm zuhause ausgeschnitten“, sagt ein Steppke.

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