Kult vom Courier : Morgen wieder: Das Weihnachtspreisausschreiben

Waschkörbeweise kamen die Bögen zurück. Courier-Mitarbeiter Paul Jürs (links), Anzeigenleiter Henninger und Mitarbeiterinnen prüfen jeden einzelnen Bogen. Das ist heute noch so.
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Waschkörbeweise kamen die Bögen zurück. Courier-Mitarbeiter Paul Jürs (links), Anzeigenleiter Henninger und Mitarbeiterinnen prüfen jeden einzelnen Bogen. Das ist heute noch so.

Zum 58. Mal startet das Preisausschreiben. Diesmal sind Zahlen in 139 Schaufenstern versteckt.

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14. November 2014, 09:00 Uhr

Neumünster | Neumünster in Schwarz-Weiß: Alle Jahre wieder, wenn es auf den ersten Advent zugeht, macht der Courier sein Weihnachtspreisausschreiben. Morgen ist es soweit: Zum 58. Mal liegt das Preisausschreiben dem Courier bei.

In diesem Jahr nehmen 139 Geschäfte teil. Sie alle haben in ihren Schaufenstern ein Stück Glasfaserkabel der Stadtwerke und einen Courier-Aufsteller mit einer Zahl versteckt. Diese Zahlen müssen alle gefunden, notiert und am Ende addiert werden; dann kommt heraus, wie viele Meter Glasfaserkabel die SWN bereits verlegt haben. Mehr als 200 Preise sind zu gewinnen.

Zusätzliche Lösungsbögen werden ab Montag im Courier-Kundencenter am Kuhberg 18 für 75 Cent verkauft. Der Erlös aus diesem Sonderverkauf fließt an die Klinikclowns des Friedrich-Ebert-Krankenhauses.

Das Courier-Preisausschreiben hat über die Jahrzehnte einen gewissen Kultstatus bekommen. Seit den Anfängen bilden Familien und ganze Nachbarschaften ihre Zählgemeinschaften und teilen sich die Wege entlang der Schaufensterfronten auf; das ist in ganz vielen Fällen heute noch so. Courier-Fotograf Walter Erben hat in den 1950er-Jahren die Waschkörbe voller Lösungsbögen fotografiert und sich amüsiert, wenn die Kinder in der Courier-Geschäftsstelle noch auf den letzten Drücker ihre Bögen ausfüllten.

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