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TV-Tanzshow : Model Angelina bei „Let’s dance“

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Das 28-jährige „Curvy“-Model aus Neumünster-Wittorf ist bei der zehnten Staffel der RTL-Tanzshow / „Meine Figur ist ein Vorteil“, sagt sie selbstbewusst

Neumünster | Es ist der nächste große Fernseh-Auftritt für Angelina Kirsch aus Wittorf: Die 28-Jährige, die erst im Herbst 2016 als Jurymitglied bei der Castingshow „Curvy Supermodel“ auf RTL 2 eine gute Figur machte (der Courier berichtete), ist ab dem 17. März in der zehnten Staffel der Tanz-Show „Let’s dance“ auf RTL zu sehen.

Als eine von 14 Kandidaten wird die Neumünsteranerin mit Mitstreitern wie Musiker Gil Ofarim, Modedesignerin Chiara Ohoven, Moderator Jörg Draeger oder Model Ann-Kathrin Brömmel um den Titel „Dancing Star 2017“ kämpfen. Sie freut sich darauf: „Ich liebe die Sendung schon lange und bin ein Fan. Wenn ich sehe, wie die dort tanzen, reißt es mich mit. Ich habe schon meine Trainingsschuhe herausgeholt und tanze manchmal durchs Haus.“

Schon während die „Curvy-Model“-Folgen im Fernsehen liefen, wurde sie von den „Let’s dance“-Machern angesprochen: „Es wurde gecheckt, ob ich zum Format und den anderen Kandidaten passe.“ Bei der zehnten Staffel wird es – das ist neu – bereits am 24. Februar eine Kennenlern-Show geben: „Erst dann erfahren wir Kandidaten, mit wem wir tanzen.“

Getanzt hat sie schon als kleines Mädchen – ganz klassisch: „Ich habe über zehn Jahre in der Ballettschule Tavormina getanzt, später mit meiner Zwillingsschwester Madlin in der Tanzschule von Birgit Prasse. Da ging man eben hin, da lernte halb Neumünster tanzen.“ Ihr Lieblingstanz ist Wiener Walzer, nicht so gern mag sie Jive.

Für „Let’s dance“ sieht sie in ihrer Figur mit den üppigen Kurven durchaus einen Vorteil. Seit sie 2011 entdeckt wurde und inzwischen eine Traumkarriere mit Laufsteg-Auftritten in Mailand, Madrid, Berlin und Fotosessions in den USA und Südafrika hinlegte, ist sie auch eine Botschafterin für Geschlechtsgenossinnen mit fraulichen Figuren. Die 1,76 Meter große Blondine, die studierte Musik- und Sprachwissenschaftlerin ist, wurde auch schon mal die deutsche Antwort auf das bekannte US-Curvy-Model Ashley Graham genannt.

Zum Tanzwettbewerb sagt sie selbstbewusst: „Als Frau mit Kurven kann ich gerade beim Tanzen schöne, ästhetische Bewegungen machen, ohne dass ich mich wie die mageren Models groß verbiegen muss.“ Auch ihr Gewicht spiele keine Rolle: „Wenn beide Partner mitmachen, sich nicht wie nasse Säcke hängen lassen, sondern Körperspannung aufbauen, sollte das kein Problem sein.“

Heftiges Training zwischen sechs und acht Stunden täglich erwartet sie – im Glücksfall zwölf Wochen lang bis zum Finale: „Das ist Hochleistungssport. Mein Körper wird sich ein bisschen verändern, aber ich hoffe, nicht viel. Ich achte wie bisher auf meine Ernährung, aber verstärkt vor allem darauf, dass ich viel trinke.“

Große Angst vor dem als streng bekannten Juror Joachim Llambi hat sie nicht: „Es ist seine Aufgabe, kritisch zu sein. Ich vertraue auf einen gesunden Mix in der Jury-Wertung.“

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erstellt am 03.Feb.2017 | 08:15 Uhr

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