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Strecke wurde gesperrt : Mitten im Berufsverkehr fielen 13 Züge aus

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Zahlreiche Bahnpendler mussten gestern Morgen im Berufsverkehr recht viel Geduld mitbringen.

von
erstellt am 08.Mär.2016 | 09:15 Uhr

Neumünster | Zahlreiche Bahnpendler mussten gestern Morgen im Berufsverkehr viel Geduld mitbringen. Grund war eine  Vollsperrung der Strecke zwischen Kiel und Neumünster. Laut Bundespolizei wurde gegen 8.15 Uhr ein Toter im Gleisbereich zwischen  Einfeld und Bordesholm  entdeckt. Offenbar handelte es sich um einen Suizid.

Sofort wurden alle Züge auf der Strecke  gestoppt, damit die  Polizei  ihre Arbeit aufnehmen konnte. Erst gegen 10.52 Uhr  wurde die Strecke wieder freigegeben. 13 Züge fielen in den  gut zweieinhalb Stunden aus oder erreichten  den Endbahnhof nicht.

Bahnreisende zwischen Neumünster und Kiel  mussten während der gut zweieinhalbstündigen Sperrung die Route über Rendsburg wählen. Wer von Kiel nach Hamburg wollte, musste über Lübeck fahren.  Überall auf den Bahnsteigen wurde sofort hektisch telefoniert. Mancher Fahrgast  informierte seinen Arbeitgeber über die zu erwartende Verspätung oder versuchte, Informationen über neue Anschlüsse   zu bekommen. Ein Schienenersatzverkehr wurde nach Angaben der Bahn nicht eingerichtet. Viele Reisende gaben deshalb kurz entschlossen schnell noch ihr Zugticket  zurück und wählten  lieber den Linienbus zwischen Neumünster und Kiel.

Doch auch da gab es manche Enttäuschung. Wegen Überfüllung mussten aus dem Bus von Kiel über Neumünster nach Hamburg viele wieder aussteigen und auf den nächsten Transfer nach Süden warten – und der war dann auch erst in einer Stunde. Panische Blicke gab es am Zob in Kiel angesichts der Warteschlange bei Flugreisenden, die entspannt mit dem Kielius zum Hamburger Flughafen wollten.

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