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Holsten-Galerie-Eröffnung : Mitarbeiter tanzten jubelnd Polonaise

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Bei den Besuchern kommt die neue Einkaufsmeile gut an / Tagsüber strömten Tausende von Menschen aus dem ganzen Land heran

Neumünster | Punkt 8 Uhr setzte eine Art Völkerwanderung in die neue Holsten-Galerie ein, und die Nummernschilder im Parkhaus zeigten es: Die Besucher kamen aus dem ganzen Land, neugierig auf das neue Aushängeschild der Stadt. Viele hatten sich frei genommen, um dabei zu sein – und die Geschäfte hatten jede Menge Präsente parat – rote Rosen, Faltblätter, Duftproben und vieles mehr.

Verkäuferin Charissa Koch und Catharina Pilates vom Douglas-Organisationsteam verteilten etwa unermüdlich Luftballons – auch an die Studentin Larisse Hoffmann (21) und Aleksandra Kaminski (21) aus der Innenstadt. Ihr Urteil: „Das ist sehr schön geworden, sehr gut. Endlich muss man nicht mehr nach Kiel fahren.“ Catharina Pilates kennt andere Filialen und meinte: „Das hier ist eine der schönsten Douglas-Filialen im Lande, das Konzept wird aufgehen. Wir haben hier Marken, die gibt es nicht überall.“

Viele Besucher stürmten vom Gänsemarkt gleich ganz durch bis in den Media-Markt. Bei den Handys schauten dort Kerstin Ohlsen (46) und ihre Tochter Charlien und waren angetan: „Das ist für Neumünster schon etwas Besonderes. Man denkt ja gar nicht, dass man in Neumünster ist.“

Eine Spitzenlage hat die Bäckerei Andresen gleich am Gänsemarkt. Chef Stefan Andresen stand seit 5 Uhr mit zwölf Mitarbeitern hinter dem Tresen: „Wir sind gerüstet für den größten Ansturm, den Neumünster je erlebt hat.“

„Noch zwei Minuten ... noch eine Minute..“: Mit einem Countdown, einer Polonaise und La-Ola-Wellen eröffnete die H&M-Belegschaft ihren zweigeschossigen Laden mit einem Extra-Aktion: Erst um 9.30 Uhr schnitt Filialleiter Milan Fichte unter dem Jubel seiner Mitarbeiter ein rotes Band durch. Mit 60 Mitarbeitern haben sie die 1700 Quadratmeter große Filiale schick gemacht: „Bis zehn Minuten vor der Eröffnung waren wir noch am Räumen.“ Filialleiter Fichte ist seit zwölf Jahren bei H&M, leitete auch in Hamburg eine Filiale und kennt viele Einkaufsmeilen: „Die Holsten-Galerie kann auf jeden Fall dem Vergleich standhalten. Ich habe auch schon weniger schicke Einkaufsmeilen gesehen.“

Besonderer Anziehungspunkt ist die Gastronomie-Meile (Food-Court), die maritim gestaltet ist. Am Nachmittag, als es pickepackevoll wurde, bildeten sich Schlangen; Salate, Italienisches, Chinesisches, Indisches, Sandwiches oder Pommes-Variationen sind begehrt. Davina Muxfeldt (23) aus der Innenstadt und Michelle Bracker (24) aus Tungendorf bestellten bei Mr. Sub. „Ich war traurig, dass das Subway an der Kieler Brücke geschlossen wurde, jetzt bin ich glücklich“, sagte Michelle. Die befreundeten Mütter waren sich einig: „Die Holsten-Galerie ist super, das ist hier wie im Kieler Sophienhof.“

Mitten drin saßen Julia Anabel Medic (28) und Sophia Mäntele mit Kamera und Laptop. Die Social-Media-Managerinnen von der Agentur Alexanderplatz Hamburg betreuen die Facebook-Präsenz der Galerie. „Gestern haben wir Vorfreude verbreitet, heute bringen wir Interviews begeisterter Kunden“, sagen sie. Allerdings ist das kostenfreie W-Lan nicht sehr flott; vier kleine Bilder zu laden, dauert eine Viertelstunde.

Auf den Feierabend freute sich Jessica Müllenbach (33) aus der Innenstadt: Die Raumpflegerin leerte gestern mit ihren Kollegen Kerstin Schrage (51) aus Hohenwestedt und Semdin Adigüsel (50) die Abfallbehälter. Am Vortag hatte sie Putzschicht bis 22 Uhr.

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erstellt am 16.Okt.2015 | 07:30 Uhr

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