Schulmesse in Neumünster : Mit Robotern und Musik um Schüler werben

Hjordis (10), Schülerin der Holstenschule, erklärte Johanna (10) verschiedene Federn.
Hjordis (10), Schülerin der Holstenschule, erklärte Johanna (10) verschiedene Federn.

Viele Besucher bei der sechsten Messe. Schulen zeigen ihre Profile in der Praxis. Interessen der Eltern ganz unterschiedlich.

shz.de von
02. Februar 2018, 08:00 Uhr

Neumünster | Schon eine Viertelstunde vor Beginn der sechsten Schulmesse standen Eltern und Kinder Schlange vor dem Eingang der Holstenhalle 2. Sie alle waren gekommen, um sich Informationen über die weiterführenden Schulen der Stadt, deren Profile und Schwerpunkte zu holen.

Eine von ihnen war Christin Stender aus Husberg, die mit ihrem Sohn Niklas (10) kam. „Wir wollen uns einen Überblick verschaffen, mein Sohn soll sich selbst ein Bild von seiner künftigen Schule machen. Außerdem wollen wir Anmeldeformalitäten klären“, sagte die Mutter. Niklas geht auf die Bönebüttler Grundschule. Er spiele Fußball im Verein und interessiere sich für Mathe und Sport. „Die Gemeinschaftsschule Brachenfeld hat den kürzesten Weg zu unserem Wohnort, aber wir wollen auch Infos über andere Schulen einholen“, erklärte Christin Stender.

Ein ganz anderes Ziel verfolgten Stefanie Liebold und Tochter Elsa. „Meine Tochter wird zur Klaus-Groth-Schule gehen, wir wollen nur den Informationsprozess abkürzen, und ich möchte die Ansprechpartner kennen lernen“, sagt die Krogasperin. Weil die Neunjährige eine Vorliebe für Sprachen und Musik habe, sei die Wahl auf diese Schule gefallen.

„Die Messe hat sich mit den Jahren gemausert, die Schulen lassen sich richtig was einfallen“, lobte Bernd Delfs, Schulausschuss-Vorsitzender. Bei der Holstenschule konnten die angehenden Schüler mit den Fünftklässlern über Vogelfedern fachsimpeln und diese im Mikroskop betrachten, während die Eltern Fragen zum Schulprofil oder Formalitäten wie Anmeldungen im Gespräch mit den Lehrern klären konnten. Die Alexander-von-Humboldt-Schule zeigte einen 3-D-Drucker und die Immanuel-Kant-Schule sorgte mit programmierten Robotern für Staunen. Neben allen Gymnasien, Gemeinschaftsschulen und den Regionalen Bildungszentren standen auch Rasmus Schmahl und Pauline Burmeister von der Initiative „Schüler helfen leben“ zu Gesprächen über den Sozialen Tag bereit. „Wir zeigen auch, welche Möglichkeiten des Freiwilligenjahres es gibt“, sagte Schmahl. Außerdem war die Volkshochschule mit einen Info-Stand zur Legasthenie-Förderung vertreten.

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