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Weihnachtskonzert : Mit Pop, Funk und Soul in die Weihnachtstage

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Dozenten der Musikschule sorgten mit ihrem „X-mas Groove“ für rockige Stimmung in der Stadthalle.

von
erstellt am 20.Dez.2015 | 16:32 Uhr

Neumünster | Wenn die Musikschule zum Konzert ruft, lassen sich die Fans nicht lange bitten: Rund 450 Zuhörer aller Altersklassen strömten am Sonnabend in den Festsaal der Stadthalle, um dem traditionellen Dozentenkonzert der Schule zu lauschen. Zahlreiche Familien waren mit ihren Sprösslingen erschienen, die „ihre“ Lehrer live auf der Bühne erleben wollten. So wie etwa Josefine Eisenschmidt (14) aus Neumünster, die besonders dem Auftritt von Mareike Plota, ihrer Pop-Gesangsdozentin, entgegenfieberte – und dann schwer beeindruckt war: „Sehr toll, besonders meine Gesangslehrerin“, urteilte die junge Musikschülerin nach dem Konzert.

Mit „Set them free“ von Sting legten die acht Musiker und drei Sängerinnen gleich ordentlich los und gaben damit die Richtung im Konzert vor. Dominiert wurde es von dem „neuen“ Gesangstrio „Three Licious“ mit Mareike Plota, Tini Eggers und Josheba Schnetter als Gast. Besonders stark kam dabei ihr A-cappella-Vortrag „Crazy in Love“ (im Original von Beyoncé) rüber, für die Nummer gab es begeisterten Applaus.

Bei den Musikern gab es einige Neubesetzungen: Carola Kistenmacher (Trompete), Frederik Schlender (Gitarre) und Dimitar Bonev (Bass) waren im vorigen Jahr noch als Gast, jetzt als Dozenten dabei. André Schwark (Gesang und Moderation) gehört wohl schon zur Stammbesetzung. Mit Richard Nafziger und Kai Lindner (Keyboards), Adel Abdel-Salam (Saxofon) und Udo Größel (Schlagzeug) waren „Stammkräfte“ am Werk. Jiri Halada (Saxofon) sprang kurzfristig für den erkrankten Stefan Back ein.

Er und Frederik Schlender bekamen für ihre Soli mehrfach Beifall auf offener Szene. Mit Songs wie „Hedonism“ (Skunk Anansie), „Uptown Funk“ (Bruno Mars) oder „Thinking out loud“ (Ed Sheeran) sowie „Respekt“ (als Medley) hatten die Akteure die gesamte Breite von Rock, Jazz, Funk und Soul im Griff. Gespielt mit musikalischer Perfektion war es insgesamt ein lauter aber eindrucksvoller Abend, der mit viel Beifall belohnt wurde.

Da Tini Eggers, Mareike Plota und André Schwark immer wieder mit dem Publikum in Dialog traten, kam sogar eine ganz familiäre Note hinzu. Ihre Aufforderungen zum Mitmachen, zum Tanzen kamen die Gäste aber zunächst nur spärlich in der hintersten Reihe nach. So richtig ging die Post erst ab, als der ganze Saal bei der ersten Zugabe „Auf uns“ von Andrea Bourani, einen inzwischen tausendmal gehörten Schlager, mitsang.




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