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Holsteinischer Courier

20. Oktober 2017 | 14:45 Uhr

Mit Nyge-Münster in 27 Tänzen um die Welt

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

shz.de von
erstellt am 30.Sep.2013 | 00:33 Uhr

„Wir wollten den Menschen zeigen, dass die Nyge-Münster nicht nur Karneval feiern kann“, berichtet der ehemalige Prinz Stefan Manthey. Den eindeutigen Beweis lieferte die Karnevalsgesellschaft während des „4. Tanzzaubers“ am Sonnabend im Theater in der Stadthalle. Neun Gruppen mit insgesamt 60 Tänzern entführten die 320 Besucher auf eine tänzerische Reise um die Welt.

Ins verruchte Paris des 19. Jahrhunderts luden die „Rotfüchse“ mit einem Can Can, die „Wühlmäuse“, kleine Tänzer im Alter zwischen drei und sechs Jahren, kamen auf die Bühne, um als Pinguine verkleidet das Leben auf dem Südpol darzustellen. Die „Garde“ beeindruckte mit indischen und spanischen Tänzen, und das Ballett nahm die Besucher mit ins traditionelle Russland.

Neben den Darbietungen kleinerer und größerer Gruppen zeigten auch Paare und Solotänzer ihr Können auf dem Parkett. Sven Muth und Christina August legten einen Rock’n’Roll hin, dass den Zuschauer schon beim Hinsehen schwindlig wurde. Daria Saltymakovs Choreografie zu Adeles Welthit „Someone like You“ ließ einen vergessen, dass dort eine Laientänzerin auf der Bühne stand. Zwischenapplaus und Bravo-Rufe aus dem Publikum waren ihr Lohn. Denn sowohl die Tänzer als auch die vielen Helfer im Hintergrund, die ihre Kinder zu den Trainingsstunden begleiten oder sich als Kostümbildner betätigen, arbeiten alle ehrenamtlich.

„Unser Karnevalsverein hat sich der Jugendarbeit verschrieben“, erzählte Manthey. „Kinder liegen uns besonders am Herzen. Auch deshalb haben wir in diesem Jahr die Patenschaft für die Kinderstation des FEK übernommen.“ Im Vordergrund steht jedoch das Tanzen. „Und das ist Hochleistungssport“, wie der Vorsitzende des Vereins, Frank Oswald während seiner Moderation betonte. Perfekt ausgeführte Flic Flacs, gekonntes Radschlagen und synchron ausgeführte Schrittfolgen, selbst bei den kleinsten Tänzern, zeugten von den intensiven Trainingseinheiten, die Ballettmeisterin Daniela Emandi mit allen Gruppen hatte.





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