Freiherr-vom-Stein-Schule Neumünster : Mit Kreativ-Tag zum 2. Platz

Gemeinsam mit Jan-Aaron Thoma (vorne links) und Leon Schröder freuen sich die Lehrerinnen Birgit Claußen (von rechts) und Inga Würdemann sowie Hans-Werner Hansen vom Institut für Neuro- und Bioinformatik der Universität Lübeck und Frank Grimm von der Firma Consideo.
Gemeinsam mit Jan-Aaron Thoma (vorne links) und Leon Schröder freuen sich die Lehrerinnen Birgit Claußen (von rechts) und Inga Würdemann sowie Hans-Werner Hansen vom Institut für Neuro- und Bioinformatik der Universität Lübeck und Frank Grimm von der Firma Consideo.

Schüler bekommen im deutsch-dänischen Wettbewerb Urkunden.

shz.de von
10. Juni 2018, 08:00 Uhr

Neumünster | In Europa werden derzeit wieder Grenzen auf- statt abgebaut, gerade auch zwischen Dänemark und Deutschland soll ein neuer Grenzzaun, offiziell zum Abhalten von Wildschweinen, kommen. Doch ein deutsch-dänischer Kreativ-Tag mit unterschiedlichen Workshops wie Sport, Musik, Kunst, gemeinsamen Spielen sowie einem Filmabend könnte ein Schritt sein, der Entwicklung entgegenzuwirken und Europas Zukunft offener und gemeinsam zu gestalten. Mit dieser Idee erreichten Jan-Aaron Thoma (13) und Leon Schröder (14) aus der 7. Klasse der Freiherr-vom-Stein-Schule gemeinsam mit Sarah Petersen und Philip Christensen von der Tønder Overbygningsskole nun den zweiten Platz im deutsch-dänischen Wettbewerb der Interreg-Region. 150 Projekte aus schleswig-holsteinischen und dänischen 29 Schulen mit etwa 1000 Schülern nahmen teil.

„Das Klima in Europa ist momentan belastet, aber die Jugend kann einen Weg finden, das zu überwinden“, sagte Hans-Werner Hansen vom Institut für Neuro- und Bioinformatik der Universität Lübeck, die wie die Firma Consideo Projektpartner ist.

Während einer Projektwoche besuchten die Stein-Schüler (insgesamt nahmen 20 aus den Klassenstufen 7 bis 10 teil) die Schule in Tønder. In gemeinsamen Gruppen wurden Konzepte und Visionen erarbeitet. „Es hat Spaß gemacht, Sprachprobleme gab es nicht. Wir haben Deutsch und Englisch gesprochen“, erzählten Jan-Aaron und Leon.

2019 will die Schule wieder teilnehmen. Dann geht es um die Nachhaltigkeit.

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