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Mathe-Olympiade : Mit Köpfchen zum Bundesentscheid

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Drei Neumünsteraner Schüler knobelten sich bei der Mathe-Olympiade bis nach Bremerhaven und maßen sich mit 200 anderen Teilnehmern.

Neumünster | Drei Schüler aus Neumünster haben sich für die Bundesebene der Mathematik-Olympiade qualifiziert. Lennart Dreyer (13, Immanuel-Kant-Schule), Neele Bäumann (14, Gemeinschaftsschule Brachenfeld) und Silas Rathke (18, Alexander-von-Humboldt-Schule Einfeld) mussten sich in Bremerhaven mit knapp 200 anderen Mathegenies messen – und schafften das mit Erfolg.

Zuvor hatten die Schüler ihre Knobelfähigkeiten auf der Kreis- und Landesebene bewiesen. Sie mussten nun gegen insgesamt 198 Teilnehmer auf Bundesebene rechnen. An zwei Tagen gab es jeweils eine viereinhalbstündige Klausur mit Aufgaben zum logischen Denken, zu Kombinationsfähigkeiten und dem kreativen Umgang mit mathematischen Methoden. Dabei waren die Aufgaben entsprechend der jeweiligen Klassenstufe gestellt. „Wir können echt stolz auf die Drei sein, denn Neumünster ist ein Kreis mit verhältnismäßig wenigen Schülern. Dass sich dann gleich drei für die Olympiade qualifiziert haben, ist echt gut“, sagte der Betreuer der Schüler, Jochen Carow (72).

Besonders schwer fand Silas Rathke die Aufgaben allerdings nicht. Er knobelte sich auf den dritten Platz. „Am ersten Tag haben wir alle Aufgaben lösen können. Das sollte bei einem solchen Wettbewerb eigentlich nicht so sein“, erzählte er. Anspruchsvoll seien sie aber natürlich trotzdem gewesen, schließlich sind die Aufgaben deutlich komplizierter als normale Schulaufgaben.

Silas gehört mittlerweile schon zu den erfahrenen Rechnern: „Ich bin bereits seit der achten Klasse auf Bundesebene.“ Diese Olympiade war aber die letzte für ihn: Die Abiturprüfungen sind bereits geschrieben. „Im Sommer möchte ich nach Bonn an die Uni und dort Mathematik studieren. Nach Bonn gehen alle guten Mathematiker.“ Auch Neele und Lennart sind bereits erfahren. Auch sie knobeln seit einigen Jahren mit anderen Mathe-Assen um die Wette. Ihnen fielen die Aufgaben jedoch nicht so leicht. „Ich hatte besonders Probleme mit den Geometrieaufgaben“, gab Lennart zu. Für den dritten Platz seiner Altersklasse reichte es trotzdem. „Wenn ich kann, würde ich nächstes Jahr gerne wieder mitmachen“, sagte Lennart jetzt schon voller Vorfreude. Seine Zukunft hat er auch schon geplant: „Ich möchte auch Mathematik studieren und dann am liebsten Professor werden.“ Neele fand die Aufgaben zum Teil schwer. Sie bekam eine Teilnehmerurkunde.

Doch bei der Olympiade haben die Schüler nicht nur gerechnet. „Nachmittags konnten wir an verschiedenen Programmen teilnehmen. Ich war zum Beispiel im Klimahaus“, sagte Neele. Silas hingegen hatte am meisten Spaß im Hostel mit seinen Mitstreitern über die Aufgaben zu diskutieren. „Ich habe dort schon einen richtigen Freundeskreis, mit denen ich mich jedes Jahr wieder bei der Olympiade treffe“, erzählte er.

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