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Bach-Chor : Mit großer Präsenz und Klangfülle

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Bach-Chor stellte Händels Lobpreis der Musik in der Vicelinkirche vor. Unterstützung kam vom Kölner Barockorchester Accademia filarmonia.

shz.de von
erstellt am 30.Mai.2013 | 07:47 Uhr

Neumünster | Cäcilienoden von Georg Friedrich Händel standen am vergangenen Sonntag auf dem Programm des groß besetzten Konzertes mit dem Bach-Chor Neumünster, den Solisten Nicole Ferrein und Knut Schoch und dem Kölner Barockorchester Accademia filarmonia unter der Leitung von Karsten Lüdtke. Das Konzert krönte die Pfingstwoche in der Vicelinkirche.

Sozusagen als Ouvertüre des vokalen Programms spielten Gabriele Nußberger an der Violine und Ina Stock an der Barock-Oboe das Konzert für Oboe, Violine und Orchester c-moll nach BWV 1060 von Johann Sebastian Bach. Anschließend gab es die italienische Kantate "Cecilia volgi un sguardo", HWV 89, für Sopran, Tenor und Orchester von Georg Friedrich Händel. Die heiklen Arien meisterten die beiden Solisten mit Bravour. Besonders ansprechend war das abschließende Duett "Tra amplessi innocenti".

Absoluter Höhepunkt des Programms war dann aber Händels "Ode for St. Cecilia’s Day" (HWV 76 für Sopran, Tenor, Chor und Orchester). In drei großen Chören und Arien mit verschiedenen Soloinstrumenten wurde die Vielfalt der Macht der Musik von Händel musikalisch beschrieben. Besonders berückend erwiesen sich die Arie "What passion cannot Music raise and quell" mit der enorm eindrucksvoll spielenden Cellistin Ulrike Schaar sowie die Arien "The soft complainig Flute" mit der Flötistin Darja Großheide und das bewegende "But bright Cecilia rais’d the wonder high’r" mit Orgelsolo, gespielt von Inga Kuhnert. Überragend in allen Arien war die Sopranistin Nicole Ferrein.

Den Gegensatz zu diesen eher intimen Arien bildete das charakteristische, in prächtigen Trompeten-Fanfarenklang gekleidete "The Trumpet’s loud clangor" für Tenor und Chor. Hier, wie auch in den beiden weiteren großen Chören, agierte der Bachchor Neumünster mit großer Präsenz und Klangfülle, unterstützt von der souverän aufspielenden Accademia filarmonia. Für das gelungene Konzert dankte das leider nicht so zahlreiche Publikum mit lang anhaltendem Applaus.

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