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Holsteinischer Courier

13. Dezember 2017 | 23:50 Uhr

Mit flinken Händen zum WM-Titel

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Felix Zarbock aus Tungendorf holt bei den Weltmeisterschaften im Becherstapeln im bayerischen Speichersdorf gleich sechs Mal Edelmetall

von
erstellt am 05.Apr.2016 | 12:00 Uhr

Wenn Felix Zarbock zwölf Plastikbecher in irrwitzigem Tempo zu Pyramiden auf- und abstapelt, kommt selbst das geübte Auge kaum mit. Der 14-jährige Tungendorfer feierte jetzt bei den Weltmeisterschaften im bayerischen Speichersdorf tolle Erfolge: Eine Goldmedaille, drei Silber- und zwei Bronzemedaillen waren die Ausbeute. Dazu stehen noch ein 6. und ein 7. Platz in den Ergebnislisten.

In der Gesamtwertung aller Ergebnisse ist Felix der „Neuntschnellste der Weltmeisterschaft geworden“, schickten Felix und seine Eltern Gabi und Jens Zarbock jetzt per Kurznachricht mit Fotos von der Siegerehrung an den Courier. „Wir sind mächtig stolz auf unseren Enkel. Das war eine tolle Nachricht“, sagte auch Felix’ Großmutter Sieglind Zarbock: „Die ganze Familie fuhr mit und drückte die Daumen.“

Beim Bechernstapeln, das auch Sport Stacking genannt wird, wird gleich in mehreren Disziplinen um sportliche Meriten gekämpft. Dabei werden etwa dreimal drei (3-3-3) oder drei, sechs und drei Plastikbecher neben- und aufeinander gestapelt. Am schwersten und damit vielleicht die Königsdisziplin ist Cycle, in der verschiedene Formationen nacheinander auf- und wieder abgestapelt werden.

Als weiteren Wettbewerb gibt es ein Doppel, bei dem ein Aktiver die linke Hand übernimmt, ein anderer die rechte. Und bei den Mannschaftswettbewerben mit jeweils fünf Aktiven in einem Team werden die Zeiten der Teilnehmer addiert.

Am ersten Wettkampftag sicherte sich Felix Zarbock in der Qualifikation gleich für alle Disziplinen die Finalteilnahme und auch seinen größten Erfolg in Speichersdorf. Mit der deutschen 3-6-3-Staffel wurde Felix Mannschaftsweltmeister. Mit der Cycle-Staffel gab es mit der Mannschaft Silber – und das gegen starke Konkurrenz aus Asien. Die Anfänge des Sport Stackings liegen in den 1980er-Jahren in den USA, 2003 schwappte die Welle dann auch nach Deutschland über.

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