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Padenstedt : Mit dem Saugbagger in den Untergrund

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Gas-, Strom- und Wasserleitungen unter der Autobahnbrücke in der Padenstedter Hauptstraße werden zurzeit versetzt. Trinkwasser wird für einen Tag abgestellt.

Die Vorarbeiten für den sechsspurigen Ausbau der A7 vom Bordesholmer Dreieck bis zur Hamburger Landesgrenze haben in der Gemeinde Padenstedt begonnen. Seit Montag sind Mitarbeiter der Firma Max Huss aus Neumünster damit beschäftigt, Gas-, Strom- und Wasserleitungen im Auftrag der Stadtwerke Neumünster (SWN) unter der Autobahnbrücke in der Padenstedter Hauptstraße zu versetzen.

Durch die Autobahnverbreiterung müssen die Fundamente der Brücke zwangsläufig verstärkt werden. Aus diesem Grund werden nun die Versorgungsleitungen über rund 53 Meter im Brückenbereich von Padenstedt aus in Richtung Neumünster gesehen von der rechten Bankette in die Mitte der linken Fahrspur verlegt.

„Um die Leitungen bei der Suche nicht zu beschädigen, kommt unser Erdsaugbagger zum Einsatz“, berichtete der Maschinenführer Ingo Krüger. Der funktioniert wie ein riesiger Staubsauger. Mittels zwei Turbinen wird das Erdreich aus den Bohrlöcher angesaugt und gleich in den Behälter des Lkw befördert. Rund acht Kubikmeter können aufgenommen werden. „Ob wir dabei schon einmal auf Explosives aus den Kriegstagen gestoßen sind? Nein, zum Glück noch nicht. Darauf können wir auch getrost verzichten“, sagte Ingo Krüger. Der Maschinenführer bittet die die Autofahrer, mit angemessener Geschwindigkeit durch den Arbeitsbereich zu fahren. Zahlreiche Autofahrer rasen dort. „In rund drei Wochen haben wir unsere Arbeit erledigt und dann ist die Fahrbahn wieder frei“, sagte Krüger. Bis dahin regelt eine Ampelanlage den Verkehr. Wenn die neue Trinkwasserleitung in Betrieb genommen wird, muss das Trinkwasser für etwa einen Tag abgestellt werden. Die Bewohner werden von den SWN über den genauen Zeitpunkt informiert.

Ende 2014 soll der Ausbau der A 7 beginnen. Die Baukosten betragen rund 340 Millionen Euro. Als Bauzeit sind bislang 4,5 Jahre angesetzt.























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