Elly-Heuss-Knapp-Schule : Mit dem Jakobs-Greiskraut zum Sieg

Dr. Philipp Murmann und Ministerin Karin Prien brachten die Plakette an.
Dr. Philipp Murmann und Ministerin Karin Prien brachten die Plakette an.

Die Elly-Heuss-Knapp-Schule gewinnt in Biologie bei „Jugend forscht“. Bildungsministerin Karin Prien (CDU) bringt die offizielle Plakette an.

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19. September 2017, 08:00 Uhr

Neumünster | Die Elly-Heuss-Knapp-Schule hat bei dem Wettbewerb „Jugend forscht“ im Fachbereich Biologie den ersten Platz belegt. „Im Jahr 2017 sind wir sogar die erste berufliche Schule, die den Preis gewonnen hat“, sagt Schulleiter Jörg Leppin. Bildungsministerin Karin Prien (CDU) zeichnete die Schule als Jugend-forscht-Schule Schleswig-Holstein 2017 aus.

„Der Wettbewerb ist fester Bestandteil der Lernkultur. Er wird vom besonderen Enthusiasmus der Schüler und der Lehrkräfte getragen“, sagte Karin Prien. Gestern stattete die Bildungsministerin zusammen mit dem Bundestagsabgeordneten Dr. Philipp Murmann (CDU) dem beruflichen Gymnasium der Elly-Heuss-Knapp-Schule einen Besuch ab. Dort brachten sie eine Plakette an, die die Leistung der Schüler honoriert. Auf dieses Alleinstellungsmerkmal unter den beruflichen Schulen ist man stolz. Denn alle anderen Preise wurden an nicht-berufliche Schulen vergeben.

Beim Regionalwettbewerb war die Bildungseinrichtung mit zwei Präsentationen vertreten. „Der Graus mit dem Jakobs-Greiskraut“ von Gidion Goar Rosing wurde im Fachgebiet Biologie eingereicht. Er greift damit eine aktuelle Debatte um die Auswirkungen des Jakobs-Greiskrauts auf. Ziel des Projektes war es, anhand eines Anzuchtexperiments im Labor nachzuweisen, dass das Greiskraut Pyrrolizidin-Alkaloide ins Gras abgibt, welche von Kühen und Pferden gefressen werden. Dieses Projekt konnte den Landeswettbewerb gewinnen.

Das zweite Projekt wurde unter dem Titel „Auswirkungen von Pestiziden auf pflanzliche und tierische Zellen“ eingereicht. Ronja Möhring und Christopher Postel strebten ebenfalls den Sieg im Fachgebiet Biologie an. Untersucht wurden die eventuellen Veränderungen der Organismen unter Pestizidbelastung. Auch ging es um die Fragestellung, ob Pestizide nach einer bestimmten Zeit noch in der Pflanze oder im Boden nachweisbar sind. Für diese Arbeit gab es einen dritten Platz beim Regionalwettbewerb. Schon 2013/2014 und 2015/2016 konnte die Schule im Bereich Biologie den Landeswettbewerb gewinnen. Im Fachbereich Chemie siegte sie 2015/2016 ebenfalls.

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