Jugend Forscht in Neumünster : Mit Chemie zum Regional-Sieg

Nico Burgemeister und Kimberly Ehondor erforschen den Lotus-Effekt auf Metallen.
Nico Burgemeister und Kimberly Ehondor erforschen den Lotus-Effekt auf Metallen.

Schüler trumpfen in Elmshorn auf und erringen einen ersten sowie zwei dritte Plätze.

shz.de von
06. März 2018, 11:00 Uhr

Mit dem Projekt „Nanostrukturierung metallischer Oberflächen“ konnten Kimberly Ehondor und Nico Burgemeister im Fach Chemie den Sieg beim Regionalwettbewerb von „Jugend forscht“ in Elmshorn einfahren. Die beiden Schüler der Theodor-Litt-Schule (TLS) erforschten in ihrem Projekt, wie sich der sogenannte Lotus-Effekt auf verschiedene Metalle übertragen lassen könnte (der Courier berichtete).

„Beim Lotus-Effekt perlt Wasser von Oberflächen ab und reinigt diese dadurch“, erklärt Dr. Eugen Bethke, der die Schüler bei Jugend forscht betreut. Den Sieg seiner Schützlinge konnte er leider nicht vor Ort verfolgen. „Aber ich war begeistert, dass die beiden gewonnen haben“. Für Kimberly und Nico ist der Regionalwettbewerb nur ein Zwischenschritt. Durch ihren Sieg haben sie sich für den Landeswettbewerb, der am 27. und 28. März in Kiel stattfindet, qualifiziert.

Auch von der Klaus-Groth-Schule (KGS) waren zwei Teams beim Regionalwettbewerb angetreten. Mit „Pollenzauber – die Macht der Pollen“ versuchte sich Mareike Tenner im Bereich Biologie. Ihr Ziel ist es, eine Datenbank für Pollen aller Art zu schaffen. Dieses Projekt konnte den dritten Platz erreichen.

Ebenfalls von der KGS nahmen Sofie Todt, Bente Tuchtenhagen und Sander Sebelin teil. Sie untersuchten unter dem Motto „Geringster Widerstand“ die aerodynamischen Eigenschaften verschiedener Objekte für den Fachbereich Physik. Dazu hatten sie einen Windkanal gebaut. Auch dieses Projekt landete auf dem dritten Platz. „Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis“, sagt Dr. Martin Marczynski-Bühlow, Betreuer der KGS-Schüler. Vor allem das Projekt „Geringster Widerstand“ werde weiter verfolgt. Die Forschungen sollen zu einem höhergelegten Liegerad führen, das aerodynamisch und sicher im Straßenverkehr ist.

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