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Katholische Kita : Mit bunten Figuren auf Jesu Spuren

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Die beiden Familiengruppen der katholischen Kindertagesstätte setzten sich mit der Geschichte des Osterfestes auseinander.

Neumünster | Gebannt klebten die Kinder der katholischen Kindertagesstätte an den Lippen von Erzieher Maik Schwenck. Mit selbstgemalten Bildern und kleinen Playmobil-Figuren hatte er für die Jungen und Mädchen der Delfin- und Pinguin-Gruppe die Geschichte von Jesus kindgerecht aufbereitet. „Wir wollen die Kleinen damit auf das Osterfest vorbereiten und ihnen die Geschichte möglichst bildlich erklären, damit sie den Inhalt auch wahrnehmen können“, sagte Erzieherin Birte Christiansen.

Wie sehr sich die Kinder mit dem Thema auseinandersetzen, zeigten die vielen Nachfragen. Nicht auf alle haben die Erzieher eine Antwort. „Da muss man dann auch ehrlich sein“, sagte Maik Schwenck. „Wenn allerdings die Frage gestellt wird, warum Jesus auferstanden ist und die verstorbene Oma nicht mehr zurückkommt, kann man das damit begründen, dass Jesus der Sohn Gottes ist“, fügte der Erzieher hinzu.

Die Kinder im Alter zwischen 0 und 6 Jahren sind bereits seit mehreren Wochen damit beschäftigt, sich auf die Feiertage einzustimmen. Gemeinsam wurden Osterhasen aus Papier ausgeschnitten, bemalt und beklebt und bunte Eier gebastelt – nicht nur in der Kita, sondern auch zu Hause. Der vierjährige Hannes war ganz besonders originell und verwendete als Material einen Kaffeefilter.

Was der Osterhase bringen soll, wissen die Kinder schon ganz genau. Maxim (6) wünscht sich ein Batman-Spiel für seine Konsole, Mariella (3) Spielzeug und Bonbons. Allzu großen Ansprüchen versuchen die Erzieher aber entgegenzuwirken. Maik Schwenck: „Wir wollen dieses reine Konsumieren nicht unterstützen. Weil die meisten Kinder so viele Geschenke bekommen, wird die Ostereiersuche in der Kita erst nach den Feiertagen stattfinden. Und dann gibt es auch nur eine Kleinigkeit.“

 

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erstellt am 04.Apr.2015 | 08:00 Uhr

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