zur Navigation springen

Weltvorlesetag : Ministerin und Abgeordnete lasen den Kindern vor

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Finanzministerin Monika Heinold brachte sogar ein Vorlesetheater mit.

shz.de von
erstellt am 22.Nov.2014 | 08:00 Uhr

Neumünster | Die Kindertagesstätte Ruthenberger Rasselbande und das Kinderhaus Blauer Elefant bekamen gestern, am bundesweiten Weltvorlesetag, hohen Besuch aus der Politik. Monika Heinold, Finanzministerin von Schleswig-Holstein, und Angelika Beer, Landtagsabgeordnete der Piraten, machten sich auf den Weg, um den Kindern Geschichten vorzulesen.

Das Kinderhaus Blauer Elefant an der Plöner Straße durfte sich über den Besuch von Monika Heinold freuen. Sie brachte den Kindern der Blauen Gruppe ein Vorlesetheater mit, in dem man verschiedene Märchen erzählen kann. Diese private Spende hatte sich der Kinderschutzbund im Voraus aussuchen dürfen. Die Premiere gab es mit der Geschichte der Bremer Stadtmusikanten, die die Ministerin amüsant vortrug. Durch lautes Rufen der Kinder vervollständigte sich die Geschichte nach und nach. „Vorlesen ist eine sehr persönliche Sache, die einen enorm wichtigen Ausgleich zum Medienkonsum bietet“, meinte Monika Heinold.

Angelika Beer fand den Weg in die Ruthenberger Rasselbande. Dort las sie die Geschichte der Kleinen Hexe einer 20-köpfigen Kinderschar vor. Die Atmosphäre wirkte sehr bedächtig. Die Kinder hingen förmlich an den Lippen der Landtagsabgeordneten. „Auch mir wurde damals vorgelesen, und deshalb finde ich diese Aktion auch sehr wichtig und wertvoll. Auch wenn ich viel mit dem Computer zu tun habe, lese ich meinen Enkelkindern trotzdem noch aus Büchern vor“, erzählte Angelika Beer und fügte hinzu: „Bildung ist die Zukunft, aber diese Weisheit muss auch gelebt werden.“

Der Weltvorlesetag rückt alljährlich die Wichtigkeit von Büchern in den Vordergrund, die offenbar immer seltener den Weg in die Familien finden.

Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen