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Boostedt : Ministerin lobte Konzept für die Ganztagsschule

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Britta Ernst besuchte die Grund- und Gemeinschaftsschule.

Boostedt | Hoher Besuch in der Grund-und Gemeinschaftsschule Boostedt: Die Ministerin für Schule und Berufsbildung des Landes Schleswig-Holstein, Britta Ernst, verschaffte sich gestern vor Ort einen Eindruck. „Ganztagsschulen sind das Modell der Zukunft“, erklärte die Ministerin anschließend gegenüber dem Courier.

Ohne Elternbegleitung und maßgeblich ohne Hilfe der Lehrer übernahmen es neun Schüler, die Politikerin durch ihre Verantwortungsbereiche zu führen und besondere Einrichtungen vorzustellen. Die Schulsprecherinnen Lara Kalaß und Melina Wollenweber (beide 10. Klasse) präsentierten der Ministerin die Mensa, den Raum der Schülerversammlung und das neue Berufsorientierungsbüro. Thies Morten Nero aus der 8c ist einer von etwa 15 Schulsanitätern und zeigte der Politikerin den Sanitätsraum und erläuterte die Aufgaben. Den Ruheraum der Schule, die sogenannte Insel, präsentierte Max Hoja aus der 10c. Er unterstützt die Lehrer bei der Koordination der Anmeldung für den Besuch der Insel.

Die Boostedter Schule war bis zum vergangenen Jahr Referenzschule des Projekts „Ganztägig lernen“. Damit war sie eine von 23 teilnehmenden Ganztagsschulen in Schleswig-Holstein und die einzige im Kreis Segeberg. Um Teil dieses Netzwerks zu werden, musste die Schule sich durch spezielle Schwerpunkte auszeichnen. „Das ist bei uns die Partizipation der Schüler. Ihre Beteiligung steht bei uns im Mittelpunkt“, erklärte die Schulsozialarbeiterin Pamela Krassau. „Ein zweites großes Thema ist ein gelingender Übergang ins Berufsleben.“ Das Konzept kam bei der Ministerin offenbar gut an: „Eine super Idee finde ich, dass Schüler ihre Schule selbst vorstellen. Schule ist mehr als Unterricht und diese Schüler gestalten das Leben hier mit.“ Foto: bry

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