Bornhöved : Ministerin brachte Geld für die Kita

Pastor Reimer Kolbe (von links), Bornhöveds Bürgermeister Dietrich Schwarz sowie Ulrike Stumpf (Leiterin der Vicelin-Kindertagesstätte) freuten sich über den Besuch der Finanzministerin Monika Heinold, die viel Geld für die Kita im Gepäck hatte.
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Pastor Reimer Kolbe (von links), Bornhöveds Bürgermeister Dietrich Schwarz sowie Ulrike Stumpf (Leiterin der Vicelin-Kindertagesstätte) freuten sich über den Besuch der Finanzministerin Monika Heinold, die viel Geld für die Kita im Gepäck hatte.

Finanzministerin Monika Heinold überreichte 80 000 Euro für Dach, Fenster und Wanddämmung. Bornhöved soll so Energie sparen.

shz.de von
05. Juni 2014, 12:00 Uhr

Bornhöved | Die ehemalige Bornhöveder Schule, die seit mehr als 40 Jahren die Vicelin-Kindertagesstätte beherbergt, erhält ein neues Dach, neue Fester und gedämmte Außenwände. Dadurch sollen zukünftig rund 2200 Euro Energiekosten eingespart werden. Ermöglicht wird der Gemeinde als Eigentümer der Einrichtung die rund 160 000 Euro teure Maßnahme nun durch die Förderung aus Landesmitteln. Die Kita befindet sich in Trägerschaft der Kirchengemeinde.

Im Rahmen des Investitionsprogramms „Energetische Sanierung von Kindertagesstätten und Schulen“ konnte hier Finanzministerin Monika Heinold (Grüne) insgesamt 11,5 Millionen Euro verteilen. 80 000 Euro fließen davon jetzt nach Bornhöved.

Diese gute Nachricht überbrachte die Ministerin gestern dann auch persönlich bei einem Besuch der Kita an Bürgermeister Dietrich Schwarz (SPD), der sich sehr über den Geldsegen für die Gemeinde freute. „In diesem Sinne dürfen Sie öfter kommen. Das bringt uns natürlich schon ein ganzes Stück weiter, denn uns liegt daran, diese historische Bausubstanz zu erhalten“, erklärte er. Allerdings reiche das Geld nicht für den ebenso notwendigen Innenausbau. „Sollte es also noch einmal Geld aus Kiel geben, Sie finden hier immer dankbare Abnehmer“, so Schwarz weiter.

Für Monika Heinold gibt es drei Argumente, sicher zu sein, dass das Förderprogramm ein Schritt in die richtige Richtung ist. „Zum einen setzen wir hier ein deutliches Signal für die Kinder, die merken sollen, dass sie uns wichtig sind. Außerdem setzen wir ein weiteres Zeichen für den Klimaschutz. Und nicht zuletzt entlasten wir die Kommunen, die so die Betriebskosten für ihre Einrichtungen deutlich verringern können“, führte die Politikerin aus.

Ergänzend fügte Heinold hinzu, dass die Gelder gut angelegt seien, da sich so der gewaltige Investitions- und Sanierungsbedarf in der Infrastruktur des Landes bekämpfen ließe. „Die nachhaltige Haushaltskonsolidierung bedeutet nicht nur den Abbau der Landesverschuldung, sondern auch den Abbau des allgegenwärtigen Sanierungsbedarfs. Existierende Einrichtungen, in deren Erhaltung nicht investiert wird, sind eine versteckte Form der Verschuldung“, sagte die Finanzministerin.



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