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Industriegebiet Süd : Ministerin besuchte Danfoss

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Andrea Nahles ist auf Wahlkampftour im Norden

Neumünster | Die Arbeitsschutzbestimmungen gelten auch für die Bundesarbeitsministerin. Und so bekam Andrea Nahles (SPD) beim Betriebsbesuch von Danfoss Power Solutions am Krokamp als erstes eine Schutzbrille und Sicherheitsschuhe zum Reinschlüpfen verpasst. „Modell Entenfuß, ich finde die schick“, sagte die Ministerin, die bei der einstündigen Visite von der SPD-Bundestagsabgeordneten Dr. Birgit Malecha-Nissen begleitet wurde.

Thema der Gespräche mit dem Management und dem Betriebsrat waren die arbeitsmarkt- und sozialpolitischen Herausforderungen durch die zunehmende Digitalisierung auch in einem Industrieunternehmen wie Danfoss.

Am Standort Neumünster entwickelt, produziert und vertreibt Danfoss mit 735 Mitarbeitern hydraulische und elektronische Antriebssysteme für den Einsatz in Arbeitsmaschinen. Als weltweit tätiges Unternehmen lässt Danfoss auch global fertigen. „Die Kernkompetenzen behalten wir aber im Haus“, erfuhr die Ministerin von Danfoss-Prokurist Dirk Mettjes.

Deutschland könne nur mit Qualität und Produktivität wettbewerbsfähig bleiben, so Mettjes. Bei Danfoss ist das mit dem Einsatz modernster Technik verbunden. Der älteste Industrieroboter ist gerade 20 Jahre alt geworden.

„Doch die beste Technologie nützt nichts, wenn die Mitarbeiter nicht motiviert sind“, sagte Mettjes. Attraktive Verdienstmöglichkeiten sind ein Teil des Motivationssystems, die etwa 50 Arbeitszeitmodelle ein anderer. „Wir haben gelernt, dass wir mit starren Arbeitszeiten nicht die Flexibilität erreichen, die wir benötigen“, sagte Mettjes.

Andrea Nahles zeigte sich beeindruckt. „Die Musik spielt in Betrieben wie Danfoss. Wir wollen von dieser Dynamik vor Ort lernen“, sagte sie.

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erstellt am 11.Aug.2017 | 08:15 Uhr

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