zur Navigation springen

Neumünster-Gadeland : Millionenschaden nach Großfeuer bei der NordAlu GmbH

vom

Vermutlich löste ein technischer Defekt in der Gasheizung das Feuer aus. Es brannte auf 1250 Quadratmetern.

shz.de von
erstellt am 23.Okt.2017 | 11:25 Uhr

Neumünster | Am frühen Montagmorgen gegen 0.30 Uhr wurde die Berufsfeuerwehr Neumünster und die Freiwillige Feuerwehr Wittorf zur Firma NordAlu in das Industriegebiet in Wittorf/Gadeland gerufen. Die Brandmeldeanlage des Betriebes hatte ausgelöst. Beim Ausbruch des Feuers befanden sich fünf Mitarbeiter in der Fertigungshalle. Sie konnten alle unbeschadet das Gebäude verlassen, weil der 39 Jahre alte Schichtleiter den Brand rechtzeitig bemerkte.

Die mit Gas betriebene Heizung in der Decke fing aus noch ungeklärter Ursache Feuer, die Flammen breiteten sich schnell auf das Dach aus. Vermutlich löste ein technischer Defekt in der Anlage das Feuer aus.

Die Berufsfeuerwehr Neumünster rückte unter anderem mit einer Drehleiter und einem Hubretter an, um die circa 1250 Quadratmeter Dachfläche, die in Brand geraten waren, von oben löschen zu können.

Die 43 Einsatzkräfte konnten verhindern, dass der Brand sich weiter ausbreitete und so auch ein Bereich, in dem Chemikalien lagerten, nicht beschädigt wurde. Der Einsatz konnte gegen 4 Uhr morgens beendet werden.

Teile des Gebäudedachs stürzten ein und einige der Maschinen der Firma wurden durch das Löschwasser beschädigt, wie die Polizei weiter mitteilte. Verletzt wurde niemand. Es entstand ein Schaden in Millionenhöhe.

Vor Ort waren zusätzlich Kräfte des Rettungsdienstes und der Polizei. Außerdem wurden weitere Freiwillige Feuerwehren alarmiert, die im Gefahrenabwehrzentrum blieben, um die Grundsicherung der Stadt übernehmen zu können.

Wie genau es zu dem Feuer kam, wird durch die Kripo nun ermittelt. Wann die Firma ihre Produktion wiederaufnehmen kann, war am Montagmorgen noch unklar.

Blaulichtmonitor

Was ist der Blaulichtmonitor?

mit Material der dpa

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert