Straftat vorgetäuscht : Messer-Überfall war nur ausgedacht

Den Messerüberfall von zwei Jungen hat es nie gegeben, ermittelte jetzt die Polizei.
1 von 2
Den Messerüberfall von zwei Jungen hat es nie gegeben, ermittelte jetzt die Polizei.

Das angebliche Opfer hatte das Geld in Wirklichkeit mit seiner Partnerin in einer Kneipe ausgegeben.

von
17. Juni 2016, 18:30 Uhr

Neumünster | Der Überfall von zwei jungen Räubern mit einem Messer vom Mittwochabend auf dem Parkplatz zwischen dem Schleusberg und der Wasbeker Straße (der Courier berichtete) ist frei erfunden. Das 32-jährige angebliche Opfer hatte sich das Tatgeschehen und die ziemlich detaillierte Beschreibung der beiden Räuber nur ausgedacht, teilte die Polizei gestern mit. Mit dem Bargeld hatte der Mann sich mit seiner weiblichen Begleitung einen netten Kneipenabend gemacht. Die Polizei ermittelt jetzt gegen ihn wegen Vortäuschens einer Straftat.

zur Startseite
Karte

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert