Gewerbegebiet Neumünster-Nord : Amazon geht nicht nach Bremen - Neumünsters Chancen steigen

Der Versandhandel Amazon wird sich nicht in Bremen ansiedeln. Das erhöht die Chancen für den Standort in Neumünster.
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Der Versandhandel Amazon wird sich nicht in Bremen ansiedeln. Das erhöht die Chancen für den Standort in Neumünster.

Wo in Deutschlands Norden siedelt sich Amazon an? Eine feste Zusage für Neumünster gibt es noch nicht.

shz.de von
09. September 2013, 09:20 Uhr

Neumünster | Das neue Gewerbegebiet an der Autobahnabfahrt Neumünster-Nord ist in der Planung, aber den einen, großen Kunden hat die Stadt dafür noch nicht an Land gezogen. Offen ist ebenfalls noch, ob der Internet-Versandhändler Amazon sich immer noch  für den Standort interessiert.

Nach Informationen des „Weser-Kuriers“ wird der Versandhandel sich jedenfalls nicht in Bremen ansiedeln. Auch hier war Weltmarktführer Amazon lange im Gespräch. Das könnte die Chancen für Neumünster steigern. Allerdings ist Amazon angeblich bei vielen Städten im Norden  im Gespräch.

Die Stadt Neumünster hat noch nie Gespräche mit Amazon (oder einer anderen Firma) bestätigt, und das tat Oberbürgermeister Dr. Olaf Tauras auch jetzt nicht. „Es gibt nach wie vor zwei große Unternehmen, die Interesse an dem neuen Standort an der Autobahn geäußert haben. Keiner hat sich offiziell bei uns abgemeldet“, sagte Tauras. Namen oder den Stand von Verhandlungen wollte er  nicht bestätigen. Mit der Erschließung des  Gewerbegebiets werde wohl erst 2014 begonnen.

Mit der Logistikfirma Henry Kruse ist bereits der erste Vertrag unterschrieben. Kruse will seine Standorte in Kiel, Stockelsdorf, Wahlstedt und Hamburg-Jenfeld auflösen und in Neumünsters Norden bündeln. Das Unternehmen, das sich auf  Hygiene- und Reinigungsmittel spezialisiert hat, beschäftigt 200 Mitarbeiter.

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