Neumünster : Meister-Gitarristen verzauberten

Die vier Gitarren-Meister (von links) Rüdiger Krause, Heiko Ossig, Nikos Tsiachris und Ian Melrose spielten sich blitzschnell in die Herzen der Zuschauer.
Die vier Gitarren-Meister (von links) Rüdiger Krause, Heiko Ossig, Nikos Tsiachris und Ian Melrose spielten sich blitzschnell in die Herzen der Zuschauer.

Das Quartett „Four Styles“ faszinierte 400 Zuhörer im Theater in der Stadthalle.

shz.de von
11. Mai 2018, 10:37 Uhr

Ein Instrument, vier Stile, 24 Saiten und zahllose Variationen boten die Musiker des fantastischen Quartetts „Four Styles“ bei ihrem Konzert im Theater in der Stadthalle. 400 Besucher wurden Zeuge, wie unterschiedlich Gitarren klingen können, wenn vier Meister ihres Fachs das Potenzial des beliebten Instruments ausschöpfen.

Rüdiger Krause an der Jazz-Gitarre, der Folk-und Fingerstyle-Gitarrist Ian Melrose, der Klassiker Heiko Ossig und Flamenco-Virtuose Nikos Tsiachris harmonierten unglaublich gut. Und was die vier Musiker solistisch, im Duo, Trio oder als Quartett vortrugen, war ein beglückendes Klangerlebnis. „Dass es gut werden würde, habe ich mir gedacht, aber dass es so wunderbar wird, hat mich dann doch überrascht. Ich hatte abwechselnd Gänsehaut oder Tränen in den Augen“, meinte die Besucherin Heike Schmitt, die extra aus Laboe in die Stadthalle gekommen war. So ähnlich dürfte es vielen Konzertbesuchern gegangen sein, denn der Zartheit und gefühlsstarken Wirkung der Musik konnte man sich nicht entziehen.

Zunächst stellte jeder Künstler seinen bevorzugten Stil allein vor, und fast alle Stücke waren Eigenkompositionen. Das erste Lied, das die Gitarreros gemeinsam spielten, war eine Bearbeitung des Volkslieds „Im schönsten Wiesengrund“ durch den Berliner Komponisten Rüdiger Krause. Zum Glück hatte er in seiner Ansage darauf hingewiesen und die Melodie angespielt, denn für Laien-Ohren ergab sich die Ähnlichkeit nicht unmittelbar.

Heike Schmitt konnte sich gar nicht entscheiden, welcher Stil ihr am meisten zusagte: „Ich glaube, die Jazz-Gitarre mag ich am liebsten. Allerdings ist der Flamenco auch so bezaubernd. Ach, sie sind alle einfach toll!“

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