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Bordesholm : Meister des Blues wurden groß gefeiert

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Gigantische Musiker und gigantische Stimmung gab es im Savoy beim Konzert des German Blues Project.

Gigantische Musiker und gigantische Stimmung gaben sich im Savoy beim Konzert des German Blues Project die Klinke in die Hand. Georg Schroeter und Marc Breitfelder, quasi ständig tourendes Blues- Duo mit Kultstatus, erklommen zusammen mit Richie Arndt and the Bluenatics den Gipfel des Genres, und eine Steigerung scheint schier unmöglich.

„Es ist ein bisschen wie bei MTV-unplugged (Konzertreihe des Fernsehsenders MTV) hier“, ruft Georg Schroeter am Klavier den 180 Fans im Saal zu und lässt dabei seine Bescheidenheit erkennen. Längst perfektionieren er und seine Mitstreiter den Blues, erspielten sich bereits in Amerika gehörige Reputation und gehen jetzt eine fantastische Symbiose mit Raubein Richie Arndt und seiner Band ein.

„Same old Blues“ intoniert da Schroeter am Piano, während Mark Breitfelder seine Mundharmonika mal begleitend und mal in langen Solonummern dazugibt. Dieser Mann beherrscht sein Instrument mit einer Perfektion, die man nur mit dem Prädikat „Weltklasse“ beschreiben kann. „Come home to me“, „Too hot to handle“, traumwandlerisch sicher wandelt die Band zwischen melancholischen Schmusesongs und rockigen Gassenhauern, bietet dabei den perfekten Sound und Wechsel zwischen Soli und Ensembleleistung.

Nicht zu vergessen Frank Boestfleisch als Derwisch an den Drums und Jens Ulrich Hondreka als skuriles Urgestein an Kontra- und E-Bass. „Cocaine“ in schier atemberaubender Bearbeitung war eine tolle Hommage an einen unsterblichen Musiker.

Frenetischem Applaus gab es nicht nur zum Schluss, sondern den gesamten Abend über für diese grandiose Blues-Band.




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