Boostedt : Mehrere Stellen sind zu besetzen

Andrea Wagner-Schöttke
Andrea Wagner-Schöttke

Auf der Sitzung des Personal- und Finanzausschusses des Amtes Boostedt-Rickling ging es um Stellen, Flüchtlinge und Anbaupläne.

shz.de von
04. Juli 2015, 15:00 Uhr

Boostedt | Keine Beschlüsse, jedoch einige wichtige Themen standen am Donnerstagabend auf der Tagesordnung der Sitzung des Personal- und Finanzausschusses des Amtes Boostedt-Rickling. So braucht die Amtsverwaltung in Boostedt dringend mehr Platz. Außerdem müssen Schulassistenten eingestellt werden. Und auch der Posten der Gleichstellungsbeauftragten für das Amt muss neu ausgeschrieben.

Notwendig ist dieser Schritt, weil die bisherige Amtsinhaberin, die Gemeindevertreterin Andrea Wagner-Schöttke (SPD, Rickling), im Mai von ihren Aufgaben zurücktrat (der Courier berichtete). Der Posten ist frei, also unabhängig von der Zugehörigkeit zu einer Gemeindevertretung im Ehrenamt zu besetzen. Die Beauftragte erhält eine jährliche Aufwandsentschädigung in Höhe von 330 Euro. Weitere Informationen erhalten Interessierte beim Leitenden Verwaltungsbeamten Sven Plucas, Telefon 0 43 93 / 99 76 11.

Ebenfalls diskutiert wurde die Erweiterung der Amtsverwaltung in Boostedt. Denn diese platzt mit ihren zurzeit 30 Mitarbeitern mittlerweile aus allen Nähten. „Denkbar ist hier ein Anbau ebenso wie eine Aufstockung auf einem Teil des Gebäudes. Ein Architekt wird seine Vorschläge dazu jetzt konkretisieren“, erklärte Amtsvorsteher Geert Uwe Carstensen (CDU) dazu auf Anfrage.

Einig waren sich die Ausschussmitglieder darüber, die bisherigen von Asylbewohnern genutzten Wohnungen trotz der Einstellung der Zuweisungen aufgrund der Erstaufnahmestelle in Boostedt weiterhin zur Verfügung zu stellen. Zum einen sei dies ein Akt der Solidarität dem Kreis gegenüber. Zum anderen wolle man vorbereitet sein, sollten sich die Quotenregelungen einmal ändern, erläuterte Carstensen.

Thema in den Gemeinden Boostedt, Rickling und Groß Kummerfeld, die im Amt als Schulträger wirken, wird zeitnah außerdem die Einführung der Schulassistenz sein, die von der Landesregierung beschlossen wurde. Die Schulträger können dabei zwischen drei Optionen wählen: So kann die Anstellung direkt über den jeweiligen Schulträger erfolgen. Die schulische Assistenz könnte ebenso bei freien Trägern eingekauft werden. Und als dritte Möglichkeit würde auf Wunsch auch das Land selbst die Trägerschaft übernehmen.

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