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Holsteinischer Courier

23. November 2017 | 17:58 Uhr

Holstenhalle : Mehr Sitz-Komfort im Hallenrund

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

In der Holstenhalle 1 begann der Abriss der Tribünen. Holz-Klappstühle ersetzen die alten Plastikmodelle. Halle bis Mitte August gesperrt

von
erstellt am 10.Apr.2014 | 12:00 Uhr

Neumünster | Die Holstenhalle bekommt neuen Sitz-Komfort: Gestern begann der Abriss der gut 40 Jahre alten Tribünen mit den quietsch-orangefarbenen Sitzschalen aus Hartplastik. Für die neue Tribünenkonstruktion werden in den nächsten Tagen 250 Tonnen Stahl angeliefert. Die große Halle 1 fällt wegen der Bauarbeiten bis Mitte August für Veranstaltungen aus.

Die neuen Klappstühle aus Buchenholz und Aluminium sind mit deutlich größerer Sitzfläche und Lehnenhöhe ausgestattet. „Das ist quasi der Mercedes unter den Tribünenstühlen“, sagte Hallen-Chef Dirk Iwersen. Nach einer Stuhl-Probe mit Testern unterschiedlicher Größe und Gewichts fiel die Wahl auf das teuerste, aber auch bequemste und stabilste Modell eines Anbieters aus dem Rheinland. „Ich habe sie mir zuvor in Düsseldorf in der Eishockeyhalle angesehen“, so Iwersen.

Der Beton unter den Tribünen wird abgeschliffen und neu beschichtet – auch das dauert etwa 14 Tage. Hinter den Tribünen wird zudem die neue Steuerungstechnik fest verlegt. Am Prinzip der ausziehbaren Telekop-Tribüne wird sich nichts ändern. Allerdings wird es künftig acht statt der bisher sechs Sitzreihen geben. Die Tribünenplätze rücken damit bis auf das Hallenparkett herunter.

Das hat gleich mehrere Vorteile. So sitzen die Zuschauer künftig unten auf Augenhöhe, die Tribünenplätze können von unten und von oben erreicht werden. Das macht die Fluchtwege sicherer. Und es wird mehr Sitzplätze in der Halle geben. Die Kapazität steigt von bislang 2371 auf 2791 Plätze, mit weiteren Stuhlreihen im Hallenrund sogar auf gut 3000 Sitzplätze. Erstmals Platz nehmen auf dem neuen Gestühl können die Besucher bei der West Side Story im Rahmen des Schleswig-Holstein Musik Festivals am 15. August.

Gebaut wird auch an anderen Stellen in der Halle. Arbeiter schaffen an den Stirnseiten der Halle unter den alten Heizungsauslässen einen Mauerdurchbruch. Das schafft weitere Durchgänge und Platz für zusätzliche Tribünen. Außerdem werden auf dem oberen Emporen-Gang 24 neue sogenannte Quellluftauslässe zum Heizen und Lüften installiert. „Damit bringen wir auch Frischluft in die Halle“, sagte Iwersen.


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