Holstenköste in Neumünster : Mehr Musik auf vier neuen Bühnen

Dr. Olaf Tauras und Kirsten Gerlach präsentieren den neuen Kösten-Teller, auf dem die Teichuferanlagen gezeigt werden . Sie stehen in einem der Rathaus-Rundbögen in Richtung Plöner Straße, die in der Zeit komplett mit Holz versperrt werden, um mehr Windschutz in den Innenhof zu bekommen.
Dr. Olaf Tauras und Kirsten Gerlach präsentieren den neuen Kösten-Teller, auf dem die Teichuferanlagen gezeigt werden . Sie stehen in einem der Rathaus-Rundbögen in Richtung Plöner Straße, die in der Zeit komplett mit Holz versperrt werden, um mehr Windschutz in den Innenhof zu bekommen.

Das Programm der Holstenköste steht. Vor allem das Musikprogramm wird deutlich ausgeweitet.

shz.de von
25. Mai 2018, 08:00 Uhr

Mehr Bühnen, spezielle Angebote für junge Menschen und Leute, die es etwas ruhiger mögen, sowie ein Hauptbühne mit täglich wechselnden Mottos: Das neue Programm der Holstenköste vom 7. bis 10. Juni steht fest und hat allerhand Neues zu bieten.

Die Zahl der Bühnen ist in diesem Jahr von sieben auf elf gestiegen. „Dass die Hinterhof-Bühne auf dem Karstadt-Parkplatz zurückkehren wird, ist in der Stadt bereits auf ein positives Echo gestoßen“, erklärt Veranstaltungsmanagerin Kirsten Gerlach. Die zweite neue Bühne ist die DAK-Tanzbühne, auf der am Köstensonntag von 10 bis 18 Uhr das Finale des DAK-Tanzwettbewerbs vor einer mit Motsi Mabuse und Luca Hänni prominent besetzten Jury ausgetragen wird. Neu ist auch die Schwalebräu-Bühne am Eingang der Lütjenstraße.

Menschen, die dem Kösten-Trubel entfliehen wollen, sind im Gerisch-Park gut aufgehoben: Dort wird in Kooperation mit der Gerisch-Stiftung erstmals im Rahmen der Köste kostenlos ein Blues-Konzert (Sonnabend, 19.30 Uhr) von Finn Cocheroo im Park gegeben. „Das ist quasi die Krusenkoppel für Neumünster“, sagt Oberbürgermeister Dr. Olaf Tauras. Er hoffe, dass sich die neuen Standorte etablieren.

Aber auch die traditionellen Bühnen zeigen sich zum Teil mit neuem Gesicht: Auf der Bühne im Rathaus-Innenhof wird anstelle von Folklore der Schwerpunkt auf „Singer und Songwriter“ gelegt und die Rathausrundbögen gen Plöner Straße mit Holzbalken verschlossen, damit die Bühne einen Hinterhof-Charakter bekommt. Die Lechschwaben, die seit 15 Jahren auf der Köste, viele davon auf der Bühne auf der Klosterinsel, für Stimmung sorgten, haben sich aufgelöst. „Aber wir haben einen tollen Ersatz gefunden: die fränkische Partyband Grumis“, so die Veranstaltungsmanagerin. Auf der Hauptbühne auf dem Großflecken hat jeder Köstentag ein unterschiedliches Motto: „Schlager“(Donnerstag), „Jugend“ (Freitag), „Party“ (Sonnabend) und „Jazz und Swing“ (Sonntag).

Vor einigen Jahren war das Musik-Programm wegen der Gema-Gebühren zurück gefahren worden. „Die Gebühren zahlen nun die neuen Veranstalter selbst“, erklärt Kirsten Gerlach.

Pfeiler wie der Kösten-Lauf, die Veteranen-Rallye, der Flohmarkt und das Riesenrad dürfen nicht fehlen. „Das Riesenrad leuchtet aber dieses Mal in Richtung Bahnhof, dann haben mehr Besucher etwas davon“, so Gerlach.

Das Verkehrssicherheitskonzept ändert sich nicht zum Vorjahr. „Es wird aber neben dem am Teich einen zweiten Fahrradparkplatz an der Plöner / Brachenfelder Straße geben“, so die Veranstaltungsmanagerin. Für die 120 direkten Anwohner gibt es gute Nachrichten: Sie können während der Köste ihr Auto kostenlos im City-Parkhaus (Brachenfelder Straße) abstellen.

Kösten-Programm: www.koeste.de.

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