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Holsteinischer Courier

23. August 2017 | 22:14 Uhr

Grossenaspe : Mehr Licht in der Gemeinde

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Zehn weitere Masten sollen aufgestellt werden.

Grossenaspe | In der Gemeinde soll es heller werden: Während der Sitzung der Großenasper Gemeindevertretung am Donnerstagabend entschieden die Mitglieder, dass die Straßenbeleuchtung noch einmal verdichtet werden soll.

Nach einem Ortstermin sowie Anregungen aus der Bevölkerung werden jetzt noch einmal sechs Lampen ausgetauscht sowie zehn weitere Masten aufgestellt. Die Kosten für diese Erweiterungsmaßnahme betragen rund 50 000 Euro.

Außerdem folgte das Gremium der Empfehlung des Planungs- und Maßnahmenausschusses zum Ausbau des Wasserwerks für rund 600 000 Euro (der Courier berichtete). Ein Ingenieurbüro soll sich jetzt mit den Detailfragen beschäftigen, um die vorgestellte Variante mit zwei Reinwasserbehältern mit jeweils 250 Kubikmetern Fassungsvermögen und einem neuen Pumpensystem konkret durchzuplanen.

Positiv aufgenommen wurde auch die Anregung des Großenasper Sportvereins (GSV), die Sporthallen sowie auch die Kindertagesstätte und die Schule mit einer digitalen Schließanlage auszurüsten. Hintergrund dazu ist der Umstand, dass immer wieder ausgegebene Schlüssel verloren gehen. „Hier kann ein Transpondersystem, bei dem die einzelnen Zugangsgeräte gesperrt werden können, Abhilfe schaffen“, hieß es dazu in der Begründung des GSV-Vorsitzenden Hans-Jürgen Holtorf. Eine erste Kostenschätzung für die Anlage wurde mit 15 000 Euro beziffert. Mit der weiteren Ausarbeitung soll sich nun jedoch zunächst der Planungs- und Maßnahmenausschuss auseinandersetzen.

In puncto der autarken Energiewirtschaft der Gemeinde durch eine Beteiligung am geplanten Bürger-Windpark konnte die Gemeindevertretung noch keine weiteren Entscheidungen treffen, da der Windpark bisher vom Land abgelehnt wird (der Courier berichtete). Er sei jedoch darüber informiert, dass auch die Gesellschafterversammlung des Windparks den Klageweg befürwortet, berichtete Bürgermeister Torsten Klinger (CDU). „Wir müssen jetzt also zunächst das gerichtliche Verfahren, das von der Projektgesellschaft eingeleitet wird, abwarten“, erklärte er.


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erstellt am 01.Nov.2014 | 17:00 Uhr

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