Volkshaus in Neumünster : Meditative Klänge aus aller Welt

Hingabe pur: Seit über zwei Jahrzehnten verschmelzen die Cellistin Ariana Burstein und der Gitarrist Roberto Legnani mit ihren Saiteninstrumenten und bereiten ungewohnte Hörerlebnisse.
Hingabe pur: Seit über zwei Jahrzehnten verschmelzen die Cellistin Ariana Burstein und der Gitarrist Roberto Legnani mit ihren Saiteninstrumenten und bereiten ungewohnte Hörerlebnisse.

Ariana Burstein und Roberto Legnani nahmen die 25 Besucher mit auf eine Reise durch die Welt der Klassik und Weltmusik.

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09. Mai 2019, 18:12 Uhr

Ein kleines, aber feines Konzert der musikalischen Extraklasse gaben am Mittwochabend im Volkshaus Tungendorf Ariana Burstein und Roberto Legnani.

Die viel gereisten Künstler bezauberten mit der seltenen Kombination von Cello (Ariana Burstein) und Gitarre (Roberto Legnani). Mit dem weichen, sonoren Klang des Cellos und der Vielfalt der Gitarre bewiesen sie, wie gut ihre Instrumente die keltische, lateinamerikanische und orientalische Musik lebendig werden lassen können.

Ariana Burstein und Roberto Legnani präsentierten Eigenkompositionen und speziell auf ihre Saiteninstrumente arrangierte Werke von Thomas Moore, Antonio Vivaldi und anderen Größen der Musikgeschichte. Außerdem gab es Volkstümliches aus China und Osteuropa.

Die beiden Künstler bestachen sowohl mit musikalisch-technischer Perfektion als auch mit ihrer sichtbaren Hingabe an die Musik. Ohne Kommentare oder Ankündigungen zwischen den Titeln verbanden die Musiker verschiedene Kulturen und Zeiten.

Mit ihren Klängen schufen sie eine meditative Stimmung, der sich die Besucher gerne hingaben. „Die Musik hat etwas zutiefst Beruhigendes. Sie ist ganz anders, als das, was man sonst hört. Ich habe mir vorgestellt, draußen schneit es, und wir sind in einem warmen Raum, wo gefeiert wird“, beschrieb die Besucherin Marianne Paulwitz ihr Empfinden.

Rosemarie Petersen kannte das Duo bereits von ihrem Volkshaus-Konzert vor zwei Jahren und meinte nach dem Auftritt: „Sie sind beide faszinierend. Sie wirken so, als wären sie eins mit ihren Instrumenten. Die Cellistin ist ganz versunken in ihr Spiel und scheint die Noten gar nicht wirklich zu brauchen. Ich habe eine CD von ihnen zuhause und höre sie gerne, um Abzuschalten. Außerdem klingt Flamenco an, und spanische Musik mag ich sehr.“

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