Neuer Standort : Medicar: Neue Zentrale für rund 500 000 Euro

Der Rohbau steht: Vor dem neuen Firmensitz mit der markanten Rundfassade studieren Tobias Hohmann (links) und Horst Joerß (rechts) mit Architekt Ludger Hüttenmüller die Pläne.
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Der Rohbau steht: Vor dem neuen Firmensitz mit der markanten Rundfassade studieren Tobias Hohmann (links) und Horst Joerß (rechts) mit Architekt Ludger Hüttenmüller die Pläne.

Fahrdienst zieht im Februar von der Rendsburger an die Memellandstraße um

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13. Januar 2015, 05:00 Uhr

Neumünster | Das Beförderungsunternehmen Medicar verlegt seine Zentrale von der Rendsburger Straße in den neuen Gewerbepark neben das Log-In an der Memellandstraße. Das Geschäftsführer-Duo Tobias Hohmann und Horst Joerß lässt dort als eigenständige Grundstücksgemeinschaft einen zweigeschossigen Bürokomplex für rund 500 000 Euro errichten. Bereits im Februar soll Umzug sein.

„Der bisherige Sitz an der Rendsburger Straße war schlicht zu klein geworden, wir haben seit längerem einen neuen Standort gesucht“, erklärte Tobias Hohmann jetzt auf der Baustelle. Für den neuen Standort an der Memellandstraße habe unter anderem auch die Nähe zum Log-In gesprochen. Medicar kann hier die Konferenzräume zum Beispiel für Mitarbeiterversammlungen und ähnliches mit nutzen.

Nach eigenen Angaben beschäftigt der Fahrdienst landesweit etwa 85 Mitarbeiter, davon 16 in Vollzeit. Neben Kranken- und Behindertentransporten mit Spezialfahrzeugen hat sich das Unternehmen vor allem auf Schülertransporte bis ins Hamburger Randgebiet spezialisiert. An vier Standorten – Neumünster, Kiel, Elmshorn und Norderstedt – sind täglich 54 Fahrzeuge im Einsatz.

Ihre Touren und Einsatzpläne werden künftig von der zentralen Verwaltung an der Memellandstraße aus koordiniert. Der Fuhrpark selbst soll nicht in die Böcklersiedlung verlegt werden.

Als Untermieter zieht in den Neubau mit rund 300 Quadratmeter Nutzfläche eine neue Elektrofirma – die NF Elektrotechnik – ein.

Die hat in dem Rohbau bereits ihren ersten Auftrag erledigt: Weil ein Baucontainer auf dem Gelände gleich dreimal hintereinander aufgebrochen wurde und im Rohbau Kabel aus den Decken gerissen wurden, haben die Bauherren eine Alarmanlage installieren und schon mal scharf stellen lassen.

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