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Erntedank : „Materielle Werte machen nicht satt“

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Neumünsteraner Kirchen feierten mal feierlich nachdenklich, mal fröhlich ausgelassen

von
erstellt am 07.Okt.2013 | 07:30 Uhr

„Wir pflügen und wir streuen“: Dieses bekannte Lied zum Erntedankfest wurde gestern sowohl in der Kreuzgemeinde am Prehnsfelder Weg als auch in der Vicelinkirche im Gottesdienst gesungen.

Ebenfalls in beiden Gemeinden war der Altarraum festlich mit den Geschenken der Natur geschmückt. Kürbisse und Sonnenblumen leuchteten, frische Brote verbreiteten ihren herrlichen Duft und knackige Äpfel luden zum Anbeißen ein.

In einem Mini-Musical erzählten acht Kinder aus der Kreuzgemeinde während des Gottesdienstes mit Pastor Axel Wittenberg eine unterhaltsame Geschichte vom Sähen, Ernten und der Dankbarkeit für Gottes Gaben. Sechs Nachmittage hatte der dreijährige Paul mit den Sechsjährigen Lukas, Lara, Sergej, Julie und Erik sowie Sophie und Benjamin (10) fleißig geprobt. Sehr aufgeregt waren die Darsteller natürlich dennoch. „Ich habe schon ein bisschen Lampenfieber“, gab Lukas, der einen Bauern spielte offen zu. Doch die große Nervosität wurde am Schluss mit viel Applaus aus der Gemeinde belohnt.

Eher festlich ging es dagegen in der gut besuchten Vicelinkirche zu. Unter der Leitung von Kantor Karsten Lüdtke sang der Bachchor von der Empore aus für die Gottesdienstbesucher. Pastorin Simone Bremer machte sich in ihrer Predigt Gedanken über den Lohn der Arbeit und die wirklichen Werte im Leben eines Menschen. „Geld bedeutet heute Freiheit in unserer Gesellschaft, aber materielle Werte machen die Seele nicht satt“, lautete ihr Credo dazu.

Doch hungrig musste nach dem Gottesdienst niemand nach Hause gehen. Die Bäckereien Tackmann und Andresen hatten für die traditionelle Beteiligung der Bäckerinnung am Festgottesdienst wieder für die beliebten Erntedankbrote gesorgt und im Gemeindehaus lud nach dem Kirchgang der Herbstmarkt zu leckerer Suppe, Kaffee und Kuchen ein.

Gleiches galt natürlich auch für die Kreuzgemeinde am Prehnsfelder Weg, in der sich Groß und Klein nach dem Gottesdienst zum gemeinsamen Mahl zusammenfanden.


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