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Martinsmarkt mit 49 Künstlern lockte 9000 Besucher an

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Größer, prächtiger und schöner: Der 33. Martinsmarkt in Bissee stellte alle seine Vorgänger in den Schatten und konzentrierte sich trotzdem auf seine wesentlichen Qualitätsmerkmale. Und die heißen seit jeher Exklusivität und Originalität, was sich bei der Rekordausstellerzahl von 49 Anbietern auch diesmal wieder aufs Neue erwies.

„Wir haben einen kleinen Quantensprung gewagt“, scherzte Karin Russ vom Antik-Hof, die auch diesmal mit ihrem elfköpfigen Team aus über 100 Bewerbungen im Mai eine Auswahl an Kunsthandwerkern für die vier Tage im November treffen musste. „Mund-zu Mund-Propaganda spielt da eine große Rolle, aber wir fahren auch manchmal zu den Leuten und schauen uns die Sachen an“, erklärt sie. Und das Ergebnis der kunsthandwerklichen Recherchen fand auch diesmal Anklang. 9000 Besucher strömten durch die verwinkelten Räume des Antik-Hofes oder tummelten sich in den erstmals bereitgestellten Außenräumen, versuchten manche Leckerei oder ließen sich durch die große Ausstellungsvielfalt zum Kauf anregen. Schmied Frank Alexy aus Dänischenhagen ließ seine Lehrlinge Jakob Roy und Jakob Hinrichsen hohe Schmiedekunst präsentieren, während die Lederarbeiten von Karin Gutzeit aus Berlin wie immer reißenden Absatz fanden. Matthias von Reimersdahl ließ die Besucher nicht in seine geheimnisvollen „Windmühlenmesser“ laufen, sondern erklärte behutsam deren Gebrauch. Derweil tummelten sich die Kleinen um die originelle Kindermode von Meike Lafrenz.

„So kann es weitergehen“, wagte Karin Russ einen Ausblick auf die nächsten Jahre, stolz, dass sich die „drei Wochen Durchkeulen“ auch diesmal wieder gelohnt haben.


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erstellt am 10.Nov.2014 | 15:08 Uhr

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