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Marode Geräte und langweilige Spielplätze ärgern Schillsdorfer Eltern

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Für die Schillsdorfer Eltern war die Diskussion über die Sanierung der Spielplätze in der Gemeinde das Thema Nummer 1 auf der Tagesordnung der Gemeindevertretung am Dienstag. „Spielplatz kann man das nicht mehr nennen“, meinte Katrin Anton-Knapp aus Hüttenwohld. Ein in die Jahre gekommenes eisernes Klettergerüst, eine Reckstange und eine Schaukel stehen auf dem Spielplatz an der Hauptstraße. „Wir haben rund 25 Kinder im Spielplatzalter“, sagten Nina Lehmberg und Paulina Bredow, ebenfalls Mütter aus Hüttenwohld.

Nachdem lange Jahre nichts geschehen sei, herrsche auf dem Spielplatz dringender Handlungsbedarf. Das gelte ebenso für Bokhorst, sagten die Eltern. „Das Problem ist bekannt, und im Bauausschuss der Gemeinde steht das Thema auf der Tagesordnung“, sagte Bürgermeister Heinrich Danker. Allerdings müssten die Bürger davon ausgehen, dass die Gemeinde zurzeit keine 20 000 oder 30 000 Euro nur für die Sanierung der Spielplätze in die Hand nehmen könne, meinte Danker. Bei den heutigen Preisen Tüv-geprüfter Spielgeräte sei das Geld aber auch schnell ausgegeben. Die Plöner Verwaltung lasse hier wenig Spielraum zu, sagte Danker zur Anfrage, ob nicht eine gemeinsame Lösung als Aktion der Bürger und Gemeinde machbar sei.

Außerdem erwarte die Gemeinde allein bei der Sanierung der Abwasseranlagen erhebliche Kosten. Viel Spielraum lasse der Haushalt nicht zu, vertröstete Bürgermeister Danker die Mütter. Mit einer kleinen Lösung dürfe aber gerechnet werden.

Außerdem wurde der Beitritt der Gemeinde zum Zweckverband Breitbandversorgung des Kreises Plön erneut beraten und verabschiedet. Die erneute Vorlage war durch einen Formfehler bei der letzten Beschlussfassung erforderlich. 2000 Euro kostet der Beitritt. Auch wenn in den nächsten Jahren kein Breitbandausbau für Schillsdorf zu erwarten sei, sei der Beitritt sinnvoll. Nachdem sich die Stadtwerke Neumünster aus der Planung zurückgezogen haben und sich zunächst auf das Stadtgebiet konzentrieren, sei kaum eine andere Lösung sichtbar.

Außerdem stellte Planer Uwe Czierlinski den aktuellen Fortschritt der Bauleitplanung für das Bokhorster Neubaugebiet vor. Nach der Sommerpause soll die
Planung in die öffentliche Anhörung gehen. 15 bis 21 Wohneinheiten könnten entstehen.  




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