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Messe Fair4Business : Marktplatz für den Mittelstand

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Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Wirtschaftsminister Reinhard Meyer und OB Dr. Olaf Tauras eröffneten als Schirmherren die Messe Fair4Business in der Holstenhalle 5.

shz.de von
erstellt am 12.Mär.2015 | 06:30 Uhr

Neumünster | Die gestern eröffnete Mittelstandsmesse in den Holstenhallen heißt jetzt Fair4Business und nicht mehr Wirtschaft Nordgate. Bis auf den Namen und den jetzt größeren Einzugsbereich hat sich aber nichts geändert. Wirtschaftsminister Reinhard Meyer lobte als Schirmherr den Ansatz: „Der Nordgate-Zusammenschluss von Städten an der Autobahn 7 guckt jetzt über den Tellerrand hinaus.“

Schleswig-Holstein sei nicht mit großen Konzernen gesegnet. „Aber es gibt hier viele international orientierte kleinere und mittlere Unternehmen“, sagte Meyer. Die Messe Fair4Business sei ein guter Marktplatz und biete viele Möglichkeiten, ins Gespräch zu kommen und Netzwerke zu knüpfen, sagte Meyer und nannte Neumünster für diesen Zweck den richtigen, da zentralen Ort.

110 Aussteller aus dem Norden präsentieren sich auch heute noch von 9 bis 16 Uhr in Halle 5 und im vorgelagerten Foyer einem Fachpublikum aus Entscheidern der mittelständischen Wirtschaft. Die Nordgate-Städte an der A7 von Neumünster bis Norderstedt bieten mehr als eine Million Quadratmeter freie Gewerbefläche und seien das „Tor zur Metropolregion Hamburg“, sagte Friederike Kühn, die Präsidentin der Industrie- und Handelskammer Schleswig-Holstein.

Mit 86  000 Jobs in 8200 Unternehmen sei Nordgate die zweitstärkste Wirtschaftsregion in Schleswig-Holstein und bei der Ansiedlungspolitik „im Wettbewerb mit anderen Regionen im Hamburger Muskelgürtel außerordentlich erfolgreich“. Und jetzt weite sich der Blick noch einmal auf die Hansebelt-Region zwischen Hamburg und Kopenhagen aus. Der Verein Hansebelt ist neuer Messepartner. Klar, dass die IHK-Chefin wie auch Minister Meyer große Hoffnungen auf die Hamburger Bewerbung für Olympia 2024 legen. „Das ist eine große Chance für den ganzen Norden und seine Infrastruktur“, sagte Meyer.

Aber das ist noch Zukunftsmusik. Aktuellen Mehrwert durch den Messeauftritt erhofften sich dagegen die Aussteller. „Wir sind das zweite Mal da und müssen als Neumünsteraner einfach vor Ort sein. Hier ist der Treffpunkt von vielen unserer Mitglieder“, sagte Wolfgang Stutzke von der Auskunftei Creditreform. Stefan Möller vom Veranstaltungsservice Nord-Ostsee Events teilte sich mit Oliver Sundermann (Basis der Selbstständigen) einen Stand und war hoch zufrieden: „Es funktioniert richtig gut. Man trifft hier viele interessante Unternehmen.“

Die Messepremiere war es für Sebastian Borgert vom Autohaus Schmidt & Hoffmann. Das Unternehmen präsentierte sich mit dem Thema Elektromobilität und hatte mit dem XL1, dem futuristischen Ein-Liter-Hybridauto von VW, einen echten Hingucker zu bieten.

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