zur Navigation springen
Holsteinischer Courier

11. Dezember 2017 | 16:59 Uhr

Boostedt : Mammutturnier am Stückenredder

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Von Freitag bis Sonntag tummelten sich auf der Reitanlage etwa 600 Pferde mit ihren Besitzern. Vom Führzügelwettbewerb über das Springen und die Dressur erstreckte sich das Wettbewerbsprogramm.

Rekordverdächtig: Am vergangenen Wochenende hatten die Reiter, die sich für das dritte Turnier des Reit- und Fahrvereins Boostedt angemeldet hatten, gleich drei Tage volles Programm. Von Freitag bis Sonntag tummelten sich auf der Reitanlage im Stückenredder rund 600 Pferde mit ihren Besitzern sowie auch mehr als 2000 Gäste. Mit rund 1200 Meldungen stößt die immer beliebter werdende Veranstaltung nun jedoch an ihre Grenzen.

„Es ist so toll, dass das Turnier so großen Zulauf hat, aber mehr können wir wirklich nicht mehr leisten. Wir werden leider zukünftig wohl einen Meldeschluss einführen müssen“, erklärte die Vorsitzende Svenja Rübsamen, die gemeinsam mit zahlreichen Helfern und der Jugendfeuerwehr Boostedt das Turnier organisierte. Ein bisschen abgekämpft, aber dennoch zufrieden freute sie sich über die gelungenen Tage.

Vom Führzügelwettbewerb über das Springen und die Dressur erstreckte sich das Wettbewerbsprogramm. Erstmalig seit mehreren Jahren wurde außerdem ein Vielseitigkeitsritt in Zusammenarbeit mit dem Verein zur Förderung des Vielseitigkeitsreitens in Schleswig-Holstein und Hamburg (VFV) organisiert. Das Turnier in Boostedt war dabei die letzte Station des landesweit ausgelobten VFV-E-Cup-Rosemarie-Springer-Preises. Damit gewinnt das Boostedter Turnier jetzt zusätzlich auch an überregionaler Bedeutung.

Zu Schaden kam bei dem Turnier niemand, auch dies, weil die Vorbereitungen wieder vorbildlich waren. „Es hier einfach optimal. Von der Einweisung bis hin zur Versorgung ist hier alles top. Und das Wetter könnte ja auch besser nicht sein“, lobte Marina Joswig aus Henstedt-Ulzburg die Organisation der Veranstalter.

Besonders aufregend war das Wochenende auch für Nele Schümann aus Odderade. Die junge Reiterin trug zwar am Sonntag beim Springen mit ihrer Holsteinerstute Jules Mumm keinen Sieg davon, aber ihren 16. Geburtstag feierte sie dennoch. „Endlich 16 Jahre. Darauf warte ich schon ungeduldig seit dem letzten Geburtstag“, gab sie freimütig zu. Zufrieden äußerte sich auch Alexander Baenitz, der die Leitung der Meldestelle übernommen hatte. „Es war ein tolles Turnier. Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr“, erklärte er.

Die Gewinner des Rosemarie-Springer-Preises:
> Kombinierter Wettbewerb zugleich Wertung VFV-E-Cup „Rosemarie Springer“, über 18 Jahre
Nina Kristin Söhrmann (Heidmühlen/RV Westwalddistrikt) auf Butscher 6


> Kombinierter Wettbewerb zugleich Wertung VFV-E-Cup „Rosemarie Springer“, unter 18 Jahre
Finja Tödt (Todesfelde/RFV Neuengörs) auf Mescadon





zur Startseite
Karte

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert