Stadtentscheid : Lotte Krull (11) ist die beste Vorleserin der Stadt

Lotte Krull (11) von der Alexander-von-Humboldt-Schule überzeugte die Jury mit ihrer sicheren und flüssigen Lesung und wird die Stadt beim Bezirksentscheid vertreten.
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Lotte Krull (11) von der Alexander-von-Humboldt-Schule überzeugte die Jury mit ihrer sicheren und flüssigen Lesung und wird die Stadt beim Bezirksentscheid vertreten.

Humboldt-Schülerin gewann gestern beim Vorlesewettbewerb der 6. Klassen

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18. Februar 2016, 08:00 Uhr

Neumünster | Das Jugendbuch und die eingängige Szene aus Martina Wildners „Königin des Sprungturms“ hatte Lotte Krull (11) selbst ausgewählt. Der Vortrag war sicher und flüssig. Gestern überzeugte die Alexander-von-Humboldt-Schülerin damit die Jury beim Vorlese-Stadtentscheid der 6. Klassen in der Jugendbücherei und wird als Siegerin Neumünsters Farben beim Bezirksentscheid vertreten. Er findet am 16. März erneut in Neumünster statt.

„Ich war schon etwas aufgeregt, aber beim Lesen gab sich das. Man hat dann keine Zeit mehr, nervös zu sein“, sagte die freudestrahlende Siegerin. Das Buch hatte sie von ihrer Freundin zum Geburtstag geschenkt bekommen und dann fleißig geübt. Musste sie auch, denn die anderen acht Teilnehmer standen Lotte kaum nach.

Auch Lillian Dorothea Wiegand (Immanuel-Kant-Schule), Jan Roger (Klaus-Groth-Schule), Angelina Wulff (Grund- und Gemeinschaftsschule Einfeld), Beyza Tural (Wilhelm-Tanck-Schule), Hanna Kock-Rohwer (GS Brachenfeld), Lönne Behrends (Holstenschule), Leoni Wölk (GS Faldera) und Annika Riepen (Hans-Böckler-Schule) machten ihre Sache gut und stellten die Juroren vor eine schwierige Entscheidung. Das Votum von Vorjahressieger Laurenz Kulig, Johann-Hinrich-Fehrs-Schulleiterin Bärbel Wulf-Fechner, Courier-Redakteurin Sonja Kröger, Petra Lüthjohann (Stadtbücherei) und Museumspädagogin Karin Ruhmöller fiel denn auch sehr knapp aus.

„Ihr alle seid unsere Hauptakteure und habt euch als beste Vorleser eurer Schulen qualifiziert“, hatte Astrid Brigant von der Kinder- und Jugendbücherei die Teilnehmer und die rund 45 Zuhörer begrüßt. Die Reihenfolge, in der die Sechstklässler mit ihrem Beitrag zum Zuge kamen, war ausgelost. Die Stoppuhr war unbestechlich: Jeder Teilnehmer hatte genau drei Minuten Zeit zum Vorlesen, dann läutete Astrid Brigant mit einer Klangschale den letzten Satz ein.

Als Dankeschön gab es für alle eine Urkunde und ein Buchgeschenk. Der Vorlesewettbewerb ist mit rund 600  000 Teilnehmern jährlich Deutschlands größte Leseförderungsaktion. Er wird seit 1959 vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels veranstaltet, Schirmherr ist der Bundespräsident. Die weiteren Runden sind der Regionalentscheid am 16. März in Neumünster, der Landessieger wird im Mai in Kiel ermittelt und darf am 22. Juni nach Berlin zum Bundesfinale.


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