Lötzener Heimatmuseum zeigt Bilder aus Ostpreußen

Mehr als 30 Besucher nahmen an der Ausstellungseröffnung zum Werk der ostpreußischen Grafikerin Lieselotte Plangger-Popp im Lötzener Heimatmuseum teil.
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Mehr als 30 Besucher nahmen an der Ausstellungseröffnung zum Werk der ostpreußischen Grafikerin Lieselotte Plangger-Popp im Lötzener Heimatmuseum teil.

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30. Juli 2015, 11:45 Uhr

Zur Eröffnung der Ausstellung „Lieselotte Plangger-Popp – eine ostpreußische Grafikerin“ im Heimatmuseum der Kreisgemeinschaft Lötzen/Ostpreußen an der Sudetenlandstraße hatten sich am Sonnabend mehr als 30 Besucher eingefunden.

Begrüßt durch den Vorsitzenden der Kreisgemeinschaft Lötzen und musikalisch begleitet von Peter Döhring aus Berlin (Violine) und Dr. Eckhard Schlemminger aus Hamburg (Viola) lauschten die Teilnehmer anschließend Dr. Jörn Barfod, der als Kustos am Ostpreußischen Landesmuseum in Lüneburg wirkt. Dieser gab eine interessante Einführung in das Leben und Werk von Lieselotte Plangger-Popp (1913-2002).

Die in Karlsfelde Gut im Landkreis Marggrabowa (später Treuburg) und später in Königsberg beheimatete Künstlerin setzte sich zeit ihres Lebens in ihren Arbeiten immer wieder mit dem Verlust der ostpreußischen Heimat sowie ihrer Eltern und der Flucht aus Königsberg auseinander. Aber auch die landschaftliche Schönheit Ostpreußens und die dort lebenden Menschen wurden von der insbesondere in der Druckgrafik sehr begabten Künstlerin in zahlreichen Werken eindrucksvoll festgehalten. Zu sehen sind im Lötzener Heimatmuseum nun 40 Bilder, die einen Querschnitt ihres künstlerischen Schaffens zeigen.

Öffentlich zu sehen ist die Ausstellung am 15. August, 19. September, 17. Oktober und 21. November, jeweils in der Zeit von 10 bis 15.30 Uhr. Der Eintritt in das Heimatmuseum an der Sudetenlandstraße 18 H ist frei. Außerdem ist nach telefonischer Absprache mit der Museums-Kuratorin Ute Eichler unter 0 40/ 6 08 30 03 ist ein Besuch (fast) jederzeit möglich.

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