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Holsteinischer Courier

19. August 2017 | 13:41 Uhr

Boostedt : Lob für die neue Empore

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Mehrfach war der Baubeginn verschoben worden, jetzt wurde der 140 000 Euro teure Emporenbau eingeweiht.

Die neue Empore in der Boostedter Bartholomäus-Kirche ist fertig. Die über 120 Kirchenbesucher freuen sich, als mit „Du bist heilig“ das erste Musikstück von der Empore erklang und es wurde applaudiert.

„Es war ein wunderschöner voller Klang“, war der erste Kommentar einiger Besucher. „Wir sind alle begeistert, die Empore fügt sich in den Eingangsbereich ein, als wenn sie schon immer da gewesen wäre“, schwärmte Ingrid Meeske vom Kirchengemeinderat. Nach vielen Diskussionen und mehrfach verschobenem Baubeginn konnte der mit rund 140 000 Euro veranschlagte Emporenbau in der vergangenen Woche fertiggestellt werden. Über eine Wendeltreppe im vorderen Bereich der Sakristei gelangt man auf die rund 35 Quadratmeter große Empore. Der Fußboden besteht aus einem Hochkantlamellen-Industrieparkett. Ein Stahlgeländer mit einem Holzlauf begrenzt die Empore zum Kirchenschiff hin. Die Deckenplatten sind zur Verbesserung der Akustik im Bereich der Empore auf ihrer Rückseite mit einer Aluminiumschicht versehen worden.

Im Mittelpunkt des Festgottesdienstes, an dem auch Propst Kurt Riecke aus Bad Bramstedt und Boostedts Bürgermeister Hartmut König teilnahmen, stand die Kantate „Packe dich, gelähmter Drache“ von Georg Philipp Telemann. Kantorin Rhea Böhme sang die Sopranstimme, Patricia Nehring spielte Violine, Alfredo Atencio Cembalo und Thomas Petersen-Anraad Cello.

„Jetzt muss der nächste Schritt in Richtung neuer Orgel gemacht werden. Daher haben wir einen Orgelbauausschuss gebildet“, erklärte Pastor Thomas Lemke. Gerd Höft, Rhea Böhme, Dagmar Lemke und Holger Schmidtke als Vorsitzender sollen Vorschläge unterbreiten, wie die rund 200 000 Euro bis 230 000 Euro gesammelt werden können, die wohl für einen Orgelneubau erforderlich sind. „Der Kirchengemeinderat hofft auf viele Spenden und träumt davon, dass wir in drei Jahren mit dem Orgelbau beginnen können“, so Lemke.


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erstellt am 01.Okt.2013 | 16:45 Uhr

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