Linke: Hochschulen

Bruno Narnbach
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Bruno Narnbach

Bruno Narnbach warnt vor Wohnungs-Leerstand

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17. Mai 2013, 03:59 Uhr

Die Stadt Neumünster muss sich intensiver um die Ansiedlung von Fachhochschulen in allen Bereichen, insbesondere innovativer umweltfreundlicher Technologien, bemühen. Dies ermöglicht Firmen aus diesem Bereich, Nachwuchskräfte zu rekrutieren und ist somit ein klarer Standortvorteil. Dies kann dann bei der Ansiedlung neuer Firmen beworben werden. Auch gemeinsame Projektarbeiten der Fachhochschulen mit ansässigen Unternehmen sind möglich.

Jungen Menschen wird eine Zukunftsperspektive in unserer Stadt geboten mit Arbeitsplätzen, deren Einkommen es ermöglicht, eine Familie zu ernähren und auch am kulturellen Leben teilzuhaben.

Die kindliche Bildung beginnt in der Familie und Krippe / Kita. Neumünster muss sich verstärkt um den Ausbau der Kinderbetreuung kümmern. Zirka 20 Prozent der Kinder haben Einschul-Hemmnisse, dies ist nicht hinnehmbar. Etwa 33 Prozent der Kinder und Jugendlichen sind arm, bzw. leben in Hartz IV - Familien. Durch längeres gemeinsames Lernen an den Schulen ist die Ausbildungsfähigkeit der jungen Bürger zu verbessern. So bekommen sie die Möglichkeit, ein zukunftsorientiertes Leben zu führen. Jugendliche mit Ausbildungs-Hemmnissen sind zu fördern.

Durch die Initialisierung von Mehrgenerationen-Wohnprojekten nach dem Genossenschaftsprinzip wird die Lebensqualität erheblich verbessert. Hier sind auch neue Formen zu entwickeln. Der Leerstand von Wohnungen ist durch geeignete Maßnahmen zu begrenzen. Dies führt durch ein erhöhtes Angebot zwangsläufig auch zu mehr bezahlbarem Wohnraum. Der soziale Wohnungsbau ist zu reaktivieren. Kinder haben auch ein Recht auf genügend Spielplätze überall in der Stadt.

Älteren Bürgern ist durch einen verbesserten öffentlichen Personennahverkehr die Teilhabe am Gemeinwesen zu ermöglichen. Des Weiteren lege ich viel Wert auf ein barrierefreies Neumünster.

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