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Ratsversammlung : Lindenstraße: Delfs attackiert Ausschuss

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Aus Sicht des SPD-Ratsherrn übergeht der Bauausschuss das Votum der Ratsversammlung

Neumünster | SPD-Ratsherr Bernd Delfs lässt nicht locker: Weil der Bauausschuss in seiner letzten Sitzung vor der Ratsversammlung den Neubau der Störbrücke auf der Altonaer Straße angeschoben hatte (der Courier berichtete), gab es für die Kollegen im Fachausschuss in der Ratsversammlung jetzt eine satte Rüge. „Die Bürger fragen sich zu Recht, wie ernst wir eigentlich noch unsere eigenen Beschlüsse nehmen!“, klagte Delfs in Richtung CDU.

Was den SPD-Ratsherrn wurmt: Im Rahmen der Haushaltsberatungen hatte sich der Rat eigentlich darauf verständigt, die Haushaltsmittel für die Erneuerung der Lindenstraße solange zu sperren, bis die Sanierung der Störbrücke abgeschlossen ist. Die Politik wollte damit verhindern, das der unvermeidliche Umleitungsverkehr bei der Sanierung der Störbrücke über die just zuvor erneuerte Lindenstraße führt – und die Straße wieder kaputtfährt. Jetzt könnte genau das eintreten, befürchtet man in der SPD und hatte deshalb noch in der Sitzung des Bauausschusses auf ein Gesamtkonzept bestanden, das auch eine sinnvolle Reihenfolge der Baustellen sicherstellen sollte.

Die Mehrheit im Bauausschuss ließ sich allerdings vom Drängen der Stadt überzeugen, dass der Neubau der Brücke keinen weiteren Auschub dulde.

Ratsherr Bernd Delfs, der in der Ratsversammlung eine große Anfrage nutzte, um das Thema erneut aufzugreifen, ging auch mit der Stadtverwaltung ins Gericht. Sie hätte wegen des gegensätzlichen Beschlusses der Ratsversammlung das Thema im Bauausschuss gar nicht erst zur Beschlussfassung vorlegen dürfen, meint der SPD-Ratsherr.

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erstellt am 17.Sep.2015 | 08:00 Uhr

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