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Holsteinischer Courier

17. Oktober 2017 | 14:30 Uhr

Pflanzaktion : Linden-Allee ist komplett

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Förderverein des Saldern-Hauses und Sponsoren pflanzten sieben Linden / Im Herbst folgt eine Marone

shz.de von
erstellt am 22.Mär.2016 | 17:00 Uhr

Neumünster | Die historische Lindenallee des Caspar-von-Saldern-Hauses ist wieder komplett: Jetzt pflanzten Mitglieder des Fördervereins gemeinsam mit den Sponsoren sieben junge Linden. Damit wurden weitere Lücken gefüllt, und die Allee ist verlängert und reicht nun von der Boostedter Straße bis zum Saldern-Haus.

„Damit haben wir die Allee auf die alte Länge, etwa 100 Meter, gebracht“, sagt Gerd Sigel, Vorsitzender des Fördervereins. Zum Spaten griffen mit ihm Dr. Ulf Mahlo, Capitain der Bürgergilde, Alwin Brandt, Ehren-Kapitän der Jacoby-Bürgergilde, Andrew Pfennig, Präsident des Lions-Clubs Neumünster-Holsten, Dorothea Behrendt, Präsidentin des Service-Clubs Inner Wheel, Dr. Burkhhard Weber, Präsident des Roatry-Clubs Neumünster-Vicelin und Ulrich Meyer, Präsident des Rotary-Clubs Neumünster. Mit dabei waren auch Stadtteilvorsteherin Antje Klein, Heiner Feilke, Leiter der Abteilung Grünflächen, und Stadtrat Oliver Dörflinger, der den erkrankten Oberbürgermeister Dr. Olaf Tauras vertrat.

Sigel dankte für die großzügigen Spenden – rund 2500 Euro kamen zusammen, die Stadt spendierte die Pflanzung. „Von dieser Summe können wir im Herbst noch eine möglichst große Marone pflanzen. Denn wir wissen, dass ein Großteil des Waldes neben der Allee früher Nutzwald mit Ess-Kastanienbäumen war“, so Sigel. 1746 hatte Friedrich II. den 1. Kartoffel-Erlass verkündet, um die Knolle als Grundnahrungsmittel voranzutreiben; vorher waren dies Pastinaken und Maronen.

Das nächste Projekt ist nun die Wiederherstellung der Galerie, die vom Spiegelsaal aus mit Blick auf den Park ging. Jetzt ist dort nur ein schmaler Stieg mit Treppe. „Außerdem wollen wir die Mülltonnen, die man in der Allee von der Boostedter Straße aus erblickt, in einen verkleideten Unterstand stellen“, so Sigel.

 

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